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Haaland trifft doppelt! BVB-Torrausch geht gegen Union Berlin weiter

Borussia Dortmund

Der BVB-Torrausch hält auch gegen Union Berlin an. Beim 5:0 gegen den Aufsteiger geht die Show des Erling Haaland weiter.

Dortmund

, 01.02.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 3 min
Haaland trifft doppelt! BVB-Torrausch geht gegen Union Berlin weiter

Drei Spiele für den BVB, sieben Tore: Erling Haaland. © dpa

Über einen 35-minütigen Durchhänger nach einer furiosen Anfangsphase konnte Borussia Dortmund gnädig hinwegsehen, auch im dritten Spiel der Rückrunde lief die Tormaschinerie der Schwarzgelben auf Hochtouren. Fünf Treffer in Augsburg, fünf gegen Köln, wieder fünf gegen den zweiten Aufsteiger aus Berlin - der BVB geht wie erhofft mit der Optimalausbeute von neun Zählern, 15 erzielten Toren und jeder Menge Rückenwind in die erste Englische Woche des neuen Jahres.

BVB-Dribbler Sancho knackt den nächsten Rekord

Noch ohne die Last-Minute-Verpflichtung Emre Can, der seinen Umzug arrangierte und nicht im Stadion weilte, feierte Borussia Dortmund am Ende einen souveränen und ungefährdeten Sieg. Erling Haaland mit seinen BVB-Treffern sechs uns sieben, Jadon Sancho, Marco Reus und Axel Witsel erzielten die Tore.

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Bundesliga, 20. Spieltag: BVB - 1. FC Union Berlin 5:0 (2:0)

Die Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Union Berlin.
01.02.2020
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Union Berlin.© dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Union Berlin.© dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Union Berlin.© dpa

Die Rekorde purzeln weiter, wenn Sancho auf dem Platz steht. Das 1:0, begünstigt durch das Abwehrbein von Unions Keven Schlotterbeck, war der 25. Bundesliga-Treffer des 19-Jährigen. Kein Bundesliga-Spieler war beim Erreichen dieser Marke jünger.

Erst trifft Sancho für den BVB, dann Haaland

Zur Halbzeit führte der BVB schon mit 2:0, besser nur mit 2:0. Denn die Feldüberlegenheit vor allem der ersten 25 Minuten hätte sich im Ergebnis noch viel deutlicher niederschlagen müssen als nur durch das zweite Tor des Nachmittags, das - natürlich - Erling Haaland erzielte. Bei Julian Brandts scharfer Hereingabe stand der Norweger mal wieder goldrichtig, sein sechster Liga-Treffer für den BVB fiel nach kumulierten 78 Minuten Einsatzzeit - auch das ist rekordverdächtig.

Die Dortmunder Überlegenheit der ersten halben Stunde resultierte aus einer sehr wachen Vorwärtsverteidigung und endlich einmal konsequentem Gegenpressing. Vor Sanchos Tor war die Chance eigentlich schon dahin, aber Raphael Guerreiro setzte konsequent dem verlorenen Ball nach, eroberte ihn am Berliner Strafraum gegen Christian Gentner. Ähnliche Szenen gab es einige: Sobald die Berliner einen Dortmunder Angriff stoppen konnten, setzte der BVB konsequent auf Rückeroberung.

Der BVB übertreibt das verschnörkelte Spiel

Damit kamen die „Eisernen“ überhaupt nicht klar. Im Gefühl der klaren Überlegenheit (zur Pause 67 Prozent Ballbesitz) allerdings nahm Dortmund zunächst unmerklich, später deutlich erkennbar das Tempo aus dem Spiel. Und übertrieb bisweilen das verschnörkelte Spiel, so wie bei der guten Konterchance, die Sancho und Marco Reus vertändelten, als sie auch noch im Berliner Fünfmeterraum quer spielten.

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Bei der allerdings einzigen guten Chance für die Gäste hätte sich das rächen können. Ein Freistoß von Christopher Trimmel segelte perfekt hinter die Dortmunder Verteidigungslinie, von hinten rauschte Schlotterbeck heran, musste den Ball aber als Dropkick nehmen. Die Chance verpuffte im Tornetz hinter Roman Bürki (41.).

Dortmund wird passiv, Union mutiger

Union schöpfte Zuversicht aus dieser Aktion, der BVB aber hätte nach Wiederanpfiff gleich alles klar machen müssen. Zum zweiten Mal an diesem Nachmittag landete ein Ball aus der Unioner Abwehr in Sanchos Füßen, diesmal von Torhüter Rafal Gikiewitz, zum zweiten Mal schlug der Engländer daraus kein Kapital. Sein Heberversuch war sogar aufreizend lässig (48.). Und weil der BVB anschließend die Passivität nicht aus dem eigenen Abwehr- und Konterspiel bekam, wurde Union mutiger und stärker. Christoph Zimmermann ließ mit einem Haken Akanji stehen, sein Linksschuss strich am Pfosten vorbei (57.).

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Leiser Unmut machte sich auf den Rängen breit. Nach etlichen unkonzentrierten Zuspielen fing sich Achraf Hakimi einen gewaltigen Rüffel von Lucien Favre ein, danach folgte die prompte Auswechslung. Dortmunds Trainer war längst nicht mehr glücklich mit der Darbietung seiner Elf, die aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet, weil Marco Reus einen Foulelfmeter sicher verwandelte (68.). Endlich einmal hatte der BVB einen Konter zielstrebig gespielt, nach dem Steilpass auf Haaland rauschte Union-Keeper Gikiewitz dem Norweger bei vollem Tempo in die Parade. Der Elfmeterpfiff von Benjamin Cortus hielt auch der Überprüfung durch den Video-Assistenten stand.

Witsel und Haaland schrauben das Ergebnis in die Höhe

Union war damit besiegt, Axel Witsel legte nach Sanchos Querpass noch das 4:0 nach (70.), Haaland machte auch noch einen (78.), am Ende war wieder alles gut im Signal Iduna Park. Zu Beginn und am Ende überzeugte der BVB mit Spielwitz und Tempo, in der Phase mittendrin lief nicht alles rund - für die überforderten Berliner war die Borussia dennoch mindestens eine Nummer zu groß.

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