Harmonie trotz roter Zahlen

Jahreshauptversammlung

DORTMUND Die Jahreshauptversammlung von Borussia Dortmund ist trotz roter Zahlen und eines bisher mäßigen Saisonverlaufs harmonisch verlaufen.

von Von Heinz Büse

, 22.11.2009, 16:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im BVB-Wirtschaftsrat: Dortmunds OB Ullrich Sierau.

Im BVB-Wirtschaftsrat: Dortmunds OB Ullrich Sierau.

Ungeachtet der Verluste des börsennotierten Fußball-Unternehmens im Geschäftsjahr 2008/2009, die sich bei einem Gesamtumsatz von 115 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro beliefen, und des derzeitigen 9. Tabellenplatzes erhielt Hans-Joachim Watzke viel Zustimmung.Gläserner Verein   „Wir gehen einen schwierigen Weg mit weniger Geld, aber ohne neue Schulden und mit viel Enthusiasmus“, sagte der BVB-Geschäftsführer am Sonntag unter dem Applaus der 699 Mitglieder in der Westfalenhalle 2. Watzke warb um Geduld mit dem verjüngten Team von Trainer Jürgen Klopp. Der Geschäftsführer stellte eine Fortsetzung der vorsichtigen Investitionspolitik und einen weiteren Abbau von Verbindlichkeiten in Aussicht. „Wir werden alles in unserer Kraft stehende tun, um im kommenden Jahr eine schwarze Zahl zu schreiben. Als börsennotiertes Unternehmen sind wir der gläsernste Verein in der Bundesliga. Wenn auch andere so gläsern wären, würde es mancherorts anders aussehen.“ Die insgesamt positive Stimmung bekamen auch die Profis zu spüren. Nur einen Tag nach dem enttäuschenden 0:0 im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 wurden sie mit lang anhaltendem Applaus empfangen. Als neue Mitglieder wurden Martin Eul und - allerdings mit den meisten Gegenstimmen (110) - Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau in den Wirtschaftsrat des Vereins gewählt.

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