Heiße Phase: BVB absolviert die meisten Pflichtspiele

"Money time"

Zwei Partien noch, dann dürfen Borussia Dortmunds im Dauereinsatz befindlichen Profis nach der dann sechsten Englischen Woche in Serie kurz durchschnaufen. Denn nach Ostern geht die Saison in die entscheidende Phase. Die Statistik belegt, wie intensiv die bisherige Saison war. Jetzt geht es ans Eingemachte.

DORTMUND

, 16.03.2016 / Lesedauer: 3 min
Heiße Phase: BVB absolviert die meisten Pflichtspiele

Thomas Tuchel rotiert viel, um seinen Spieler hin und wieder Pausen zu gönnen. An einem Spieler kommt er aber selten vorbei: Henrikh Mkhitaryan absolvierte bereits 41 Pflichtspiele in dieser Saison.

Im Sprach-Kosmos von Thomas Tuchel gibt es eine ganze Reihe an Wörtern, die für den Trainer von Borussia Dortmund die Grundelemente des Spiels beschreiben, das er vom BVB gerne sehen möchte. Tuchel spricht sehr häufig von Fleiß, von der nötigen Haltung, sprich die nötige Einstellung. Oft redet Tuchel auch von der notwendigen Wachheit, Gier oder Griffigkeit. Nach einer kräftezehrenden Hinrunde und nicht minder großen Belastungen seit Rückrundenbeginn hat sich dazu längst auch der Begriff „Frische“ gesellt.

Tuchels Sorge

Vor dem 2:0 gegen Mainz, hat Tuchel nach dem Spiel zugegeben, habe er sich Sorgen gemacht. Die Partie stellte den Abschluss der fünften Englischen Woche hintereinander da, und er habe, meinte Tuchel, Befürchtungen gehabt, dass sich ein Kräfteverschleiß bemerkbar machen könne. „Weil Mainz eine Mannschaft ist, die sich komplett über die Athletik definiert.“

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Tuchels Sorgen waren zwar unbegründet, aber nicht aus der Luft gegriffen. Keine andere Mannschaft der Liga hat auch nur annähernd so viele Pflichtspiele in den Beinen wie der BVB (43). Seit dem Rückrundenstart bei Borussia Mönchengladbach, sind es auch schon wieder 13 Partien - und vier mehr, als Sonntagsgegner Mainz bislang im Jahr 2016 gespielt hat. Umso bemerkenswerter, dass nicht eins dieser 13 Spiele verloren ging.

Perfekte Trainingssteuerung

Das Geheimnis der Dortmunder Fitness versuchte Nuri Sahin nach dem Spiel gegen Mainz zu erklären. Sahin sprach von einer perfekten Trainingssteuerung, und natürlich fiel beim Dortmunder Mittelfeldspieler auch der Begriff der Rotation. „Jeder, der auf dem Platz steht, ist sofort da und bringt seine Leistung. Egal, wer aufgestellt wird.“

Auch wenn Tuchel die Chance nutzt, die sich aus einem relativ geringen Krankenstand und daraus resultierend der guten physischen Grundlage bei den meisten Spielern ergibt, so gibt es im Kader doch zahlreiche Vielspieler. In Henrikh Mkhitayran (41), Julian Weigl (41) und Mats Hummels (40) hat Tuchel drei Akteure im Kader, die schon 40 oder mehr Spiele in den Beinen haben. Auch in der Statistik der gesamten Einsatzminuten liegt das das Trio auf den vorderen Plätzen. Insgesamt sieben Spieler des Kaders kommen auf mindestens 36 Pflichtspiele.

"Money time"

Dabei beginnt nach Ostern eigentlich erst die heiße Phase der Saison. Die Phase, die die Amerikaner „Money time“ nennen, in der die Entscheidungen fallen und Titel vergeben werden. Zählt man das Donnerstag-Spiel bei Tottenham dazu, folgen für den BVB garantierte zehn weitere Spiele, nach dem 3:0 im Hinspiel ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Borussia in der Europa League zumindest noch im Viertelfinale mit zwei weiteren Spielen vertreten sein wird.

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BVB-Training in Brackel am 15. März

Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 15. März.
15.03.2016
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Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 15. März.© Fotos: Defodi.de
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Schlagworte BVB

Gelänge in beiden Pokalwettbewerben der Sprung ins Finale, würde Borussia Dortmund die Saison am 21. Mai beim Pokalfinale im Berliner Olympiastadion mit dem 59. Pflichtspiel beenden.

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