Henrikh Mkhitaryan wechselt zu Manchester United

Nächster schmerzhafter BVB-Abgang

Der nächste Topspieler verlässt den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund: Henrikh Mkhitaryan wechselt - wie zu erwarten - zur Saison 2016/17 zum Premier-League-Klub Manchester United. Der Vertrag des Armeniers bei den Schwarzgelben wäre am 30. Juni 2017 ausgelaufen. Der BVB kassiert rund 42 Millionen Euro Ablöse. Ein Rekorderlös.

DORTMUND

, 02.07.2016, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Henrikh Mkhitaryan verlässt den BVB.

Henrikh Mkhitaryan verlässt den BVB.

Bei Manchester United arbeitet der Armenier in der kommenden Spielzeit mit Neu-Trainer Jose Mourinho und Superstar Zlatan Ibrahimovic, der am Freitag als Neuzugang offiziell präsentiert worden war, zusammen.

"Enorm werthaltiges Angebot"

"Diesem Transfer ging für uns auf Basis einer völlig neuen Ausgangssituation eine schwierige Abwägung voraus: Manchester hat uns ein enorm werthaltiges Angebot unterbreitet. Hätten wir es ausgeschlagen, wäre der Spieler 2017 ablösefrei gewechselt. Und wir hätten die Personalfrage nur um ein Jahr hinausgeschoben", erklärte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Via Pressemitteilung verpassten die Schwarzgelben dem Armenier noch einen verbalen Seitenhieb: "Borussia Dortmund wünscht Henrikh Mkhitaryan für die kommende Saison sowohl in der Premier League als auch in der UEFA Europa League alles Gute." Hintergrund: Manchester hatte am die Champions-League-Qualifikation am letzten Spieltag der Saison 2015/16 verspielt und startet nun lediglich in der Europa League.

Rund 100 Millionen Euro Einnahmen

Nach den Abgängen von Ilkay Gündogan (Manchester City) und Mats Hummels (FC Bayern München) verliert der BVB in Mkhitaryan den dritten Topspieler binnen weniger Wochen. Der Verkauf dieser drei Akteure spült im Gegenzug rund 100 Millionen Euro in die Dortmunder Kasse. 

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Die besten BVB-Bilder der Karriere des Henrikh Mkhitaryan

Die besten BVB-Bilder der Karriere des Henrikh Mkhitaryan.
18.05.2016
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Die besten BVB-Bilder der Karriere des Henrikh Mkhitaryan.© Foto: dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Die Nachfolger für Gündogan und Hummels sind bereits gefunden: Sebastian Rode (FC Bayern München, 14 Millionen Euro) und Marc Bartra (FC Barcelona, 8 Millionen Euro) haben langfristige Verträge beim BVB unterschrieben.

Hinzu kommen die Neuzugänge Ousmane Dembele (Stade Rennes, 15 Millionen Euro), Raphaël Guerreiro (FC Lorient, 12 Millionen Euro), Emre Mor (FC Nordsjælland, 7 Millionen Euro plus Bonuszahlungen) und Mikel Merino (CA Osasuna, 3,75 Millionen Euro). 

Zähe Verhandlungen

Henrikh Mkhitaryan war im Sommer 2013 von für 27,5 Millionen Euro Ablöse von Schachtar Donezk zum BVB gewechselt und hatte die Erwartungen in den ersten beiden Spielzeiten unter Jürgen Klopp nicht erfüllen können. Erst in der vergangenen Saison platzte der Knoten. Der 27-Jährige erzielte wettbewerbsübergreifend 23 Tore und bereitete 32 weitere Treffer vor. 

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Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatten die BVB-Verantwortlichen Mkhitaryan einen neuen Vertrag mit deutlich angehobenen Bezügen vorgelegt. Doch die Verhandlungen zogen sich in die Länge. Spätestens nach dem verlorenen Pokalfinale, in dem Mkhitaryan abtauchte und beim Elfmeterschießen kniff, drehte sich der Wind. Berater Mino Raiola befeuerte daraufhin öffentlich Wechselgerüchte.

Meinung geändert

Zwar hatte Dortmunds Boss Watzke den Spieler zunächst für unverkäuflich erklärt - diese Meinung hielt aber nicht lange. Die Verhandlungen mit Mkhitaryans "Traumverein" Manchester United begannen wenige Tage später. Jetzt ist der Transfer perfekt. Die Suche nach einem Nachfolger läuft. 

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