Herbert Bockhorn ist ein Gewinner der Vorbereitung

Spätstarter beim BVB II

Wie sich doch die Zeiten ändern: Nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer vom SC Wiedenbrück war BVB II-Neuzugang Herbert Bockhorn regelrecht in den Startlöchern sitzen geblieben. In der Vorbereitung auf seine am Sonntag beginnende zweite Saison in Schwarzgelb gehörte der Flügelspieler hingegen zu den großen Gewinnern.

von Udo Stark

DORTMUND

, 28.07.2017, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Herbert Bockhorn ist ein Gewinner der Vorbereitung

Zielstrebig, schnell und torgefährlich: Herbert Bockhorn (M.) winkt am Sonntag gegen RWE ein Startelf-Platz.

Der in der Nachwuchsabteilung von Werder Bremen ausgebildete Herbert Bockhorn reihte in der Testspielphase einen überzeugenden Auftritt an den nächsten und glänzte regelmäßig auch als Torschütze. Die Zeiten, in denen er als Ergänzungsspieler allenfalls als ein Mann für Kurzeinsätze galt, scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören.

Trendwende im Winter

Die Trendwende hatte sich bereits im Winter angedeutet und schließlich in der Endphase der abgelaufenen Spielzeit vollzogen. Warum er sich vor Jahresfrist so schwer tat, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen? „Das hatte nichts mit der Fitness zu tun, sondern war vor allem eine Kopfsache“, blickt der 22-Jährige auf die ersten ein, zwei Monate zurück, als er sich zu sehr habe beeindrucken lassen vom neuen, hochprofessionellen Umfeld beim BVB und der Größe des Vereins, „ich brauchte eine Zeit, um all dieses Neue zu verarbeiten, habe mich etwas ablenken lassen und in dieser Phase auf dem Platz nicht das gebracht, was ich kann.“

Er hat nie aufgegeben. Hat Extraschichten gefahren, sich immer wieder angeboten - und mit dieser Top-Einstellung die Kurve gekriegt. In der Frühjahrsrunde durfte er sich über ständig steigende Einsatzzeiten freuen, ehe er am 31. Spieltag beim 0:0 in Verl als Linksverteidiger endlich sein Startelf-Debüt unter Daniel Farke feiern durfte.

"Es geht sogar noch mehr"

„Zuletzt lief es dann doch noch ganz gut für mich“, sagt Herbert Bockhorn, „aber ich glaube, es geht sogar noch mehr.“ Mit der Vorbereitung jedenfalls konnte er schon mal rundum zufrieden sein.

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Bildergalerie

Testspiel: BVB II - Westfalia Herne 4:1 (3:1)

Bilder des Testspiels zwischen dem BVB II und Westfalia Herne.
23.07.2017
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Bilder des Testspiels zwischen dem BVB II und Westfalia Herne.© Foto: Bielefeld
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Ob daran auch der neue Trainer einen gewissen Anteil hat? „Wir verstehen uns super, wobei ich aber auch mit Daniel Farke im zwischenmenschlichen Bereich keinerlei Probleme hatte“, wie er betont. „Allerdings spielen wir unter Jan Siewert einen anderen Fußball, der meinen Fähigkeiten mehr entgegen kommt. Ich bin ein schneller Spieler, der die Tiefe sucht. Das ist genau das, was der Trainer will.“

Lieblingsposition im rechten Mittelfeld

Die konstant guten Leistungen auf seiner Lieblingsposition rechts offensiv und die vier Tore, die er in der Vorbereitung erzielte (darunter gegen Top-Gegner wie Osnabrück und Bayern II), hätten ihm viel Selbstvertrauen gegeben - und die Hoffnung, am Sonntag gegen RWE in der Startelf zu stehen. Dies ist nur sein erstes Ziel. Stammspieler auf lange Sicht möchte er werden, „und ich weiß, dass ich dafür immer wieder aufs Neue Leistung bringen muss“. Ehrgeiz und Ambitionen sind groß: „Nach dieser Saison möchte ich in den absoluten Profibereich vorstoßen, also mindestens eine Liga höher spielen.“

Bis dahin will er als Offensivspieler mit Toren und Vorlagen zum Erfolg der Mannschaft beitragen. „Wir sind eine Einheit auf dem Platz“, glaubt Herbert Bockhorn an eine erfolgreiche Saison: „Vom Gefühl her ist es so, dass wir uns trotz starker Konkurrenz vor keinem Gegner verstecken müssen. Ich denke, dass wir auf jeden Fall wieder eine gute Rolle spielen werden.“

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