"Ich würde gerne beim BVB bleiben"

Patrick Owomoyela

DORTMUND Viele Journalisten, meint Patrick Owomoyela, machten es sich bisweilen zu einfach: „Da bereite ich gegen Nürnberg zwei Tore vor, schon erkennt man bei mir einen deutlichen Aufwärtstrend und attestiert mir das beste Saisonspiel.“ Eine viel zu undifferenzierte Betrachtung, wie er findet.

von Von Dirk Krampe

, 10.12.2009, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
»Owo« (r.) würde gern beim BVB bleiben.

»Owo« (r.) würde gern beim BVB bleiben.

Mit zunehmender Erfahrung hat Patrick Owomoyela gelernt, dem Tagesgeschäft im Profi-Fußball mit der gebotenen Gelassenheit zu begegnen. „Negative Presse oder Äußerungen zu meiner Leistung“, meint er, „belasten mich nicht.“ Wichtig sei nur, die Aufgabe zu erfüllen, die der Trainer vorgibt. In den vergangenen Wochen hat Owomoyela den Status als Stammspieler im Team wieder gefestigt. Wobei das nicht schwer ist, denn seit dem Verkauf des Koreaners Young-Pyo Lee ist er nominell ohne Konkurrenz auf der rechten Seite, „an meiner Einstellung und Art zu spielen würde es aber auch nichts ändern, wenn der Klub noch jemanden holt.“

Owomoyelas Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum Juni 2011. Das Thema Verlängerung geht er extrem entspannt an – so wie es seine Art ist. Geht es nach Patrick Owomoyela, dann muss 2011 in Dortmund noch nicht Schluss sein. „Ich fühle mich extrem wohl hier“, sagt er: „Es gibt keinen Grund, woanders hinzugehen. Ich würde gern bleiben.“

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