Ilkay Gündogan verspürt großen Tatendrang

BVB-Spieler zurück im DFB-Kader

Nach seiner 14-monatigen Leidenszeit ist Ilkay Gündogan wieder zurück im DFB-Aufgebot. Vor dem Testspiel gegen Australien (25. März, 20.30 Uhr) und dem Qualifikationsspiel gegen Georgien (29. März, 18.00 Uhr) sprach der BVB-Spieler über seine Rückkehr zum DFB, seine Leidenszeit und die anstehenden Aufgaben.

FRANKFURT

, 23.03.2015, 12:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ilkay Günodgan ist nach seiner 14-monatigen Pause zurück im DFB-Kader und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

Ilkay Günodgan ist nach seiner 14-monatigen Pause zurück im DFB-Kader und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

Ilkay Gündogan über …

... seine Rückkehr in den DFB-Kader: Natürlich war ich froh, dass ich wieder nominiert worden bin und das ich wieder infrage komme für die Nationalmannschaft, vor allem nach der langen Leidenszeit. Das war keine leichte Phase für mich. Trotzdem kann ich aus dem Abschnitt etwas mitnehmen, aber ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe, wieder zurückzukehren.

... seine Rückenverletzung: Damals habe ich nicht geahnt, dass es so lange dauert. Anfangs hatten wir eine Ausfallzeit von 4-6 Wochen festgelegt, dann hat sich das alles in die Länge gezogen und es gab immer wieder kleinere Rückschläge. Mein letztes Spiel habe ich in Kaiserslautern gemacht, jetzt komme ich hierhin zurück, für mich schließt sich hier ein Kreis.

... seine lange Ausfallzeit: Nach dieser Zeit weiß man zu schätzen, wenn man einen Tag ohne Schmerzen verbringen kann. Oft bin ich aufgestanden und hatte direkt Probleme. Das sind alles so Kleinigkeiten, die dazu führen, dass man sich auch alles Abseits des Fußballs viel mehr genießen kann. Auch wenn es nicht leicht war, in 14 Monate immer das Positive zu sehen. Jetzt muss ich auch bei der Nationalmannschaft wieder einfinden. Beim BVB wurde ich in der Hinrunde einfach so reingeschmissen, und das in einer Phase, in der es nicht so rund lief. Für mich was das Trainingslager im Winter sehr wichtig - davon hat auch das ganze Team profitiert.

... den Tatendrang nach der Pause: Der Tatendrang ist groß, egal ob im Klub oder in der Nationalmannschaft. Ich freue mich einfach wieder zurück zu sein. Die Nominierung tut mir persönlich sehr gut, auch nach den schwierigen Monaten bei Borussia Dortmund, aus denen wir jetzt erst so langsam wieder heraus kommen. Das kann auch für den Rest der Rückrunde für mich sehr gute Auswirkungen haben. Ich genieße das einfach hier und möchte meinen Beitrag leisten, erfolgreich zu sein.

... die kommenden Spiele: Beide Spiele haben für uns einen hohen Stellenwert. Der Test gegen Australien ist wichtig, dass wir uns wieder einfinden können. Das Quali-Spiel gegen Georgien ist für die Grippe enorm wichtig. Derzeit sind wir Dritter, aber unser Anspruch ist ein ganz anderer. Es liegt immer noch in unserer Hand, da können wir relativ ruhig bleiben. Die Spieler sind heiß und wir wollen jetzt dafür sorgen, dass wir die Qualifikation schadlos überstehen.

... seine Einsatzchancen: Ich spiele jetzt erst seit einem halben Jahr wieder regelmäßig und versuche, jede Minute an Einsatzzeit mitzunehmen. Bei Borussia Dortmund gab es zwei bis drei Spiele, die gut gelaufen sind und dann gibt es wieder eins, dass nicht so gut läuft. Das kann auch in den nächsten Wochen so weitergehen – Es wird aber von Woche zu Woche besser. In der Nationalmannschaft gibt es so viele starke Spieler, da hat jeder seinen Anspruch, Einsatzzeiten zu bekommen.

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