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In Braunschweig erwartet den BVB ein zähes Spiel

Taktikanalyse

Beim Tabellenletzten in Braunschweig erwartet den BVB ein unangenehmes Spiel. Die Platzierung täuscht über die taktischen Qualitäten des BTSV hinweg. Dortmunds Gegner ist personell wohl die schwächste Mannschaft der Liga. Das wird aber dazu beitragen, dass den BVB ein sehr zähes Spiel erwartet.

DORTMUND

von Martin Rafelt (spielverlagerung.de)

, 31.01.2014 / Lesedauer: 2 min
In Braunschweig erwartet den BVB ein zähes Spiel

Soll bei Eintracht Braunschweig für Tore sorgen: Stürmer Domi Kumbela (r.).

Dabei setzt Lieberknecht auf unterschiedliche Grundformationen. Die grundsätzliche Ausrichtung besteht dabei jedoch immer auf der Kontrolle des Mittelfeldzentrums. Dort formiert sich die Eintracht besonders kompakt. Oftmals umstellen sie die zentralen Bereiche gleich mit sechs Spielern.

So beispielsweise im Hinspiel, als vor der Abwehr drei eng stehende Sechser agierten und davor drei eng stehende Offensivkräfte, die sich bis ans eigene Abwehrdrittel zurückzogen. Das öffnete den Borussen Räume auf den Flügeln, sodass sie leicht nach vorne kamen. Die Versuche, von außen in die Kreativzone des Zentrums einzudringen, wurden aber immer wieder abgefangen.

Je nach Perspektive ist Braunschweigs Fokus auf das Zentrum Fluch oder Segen für die Schwarzgelben. Zuletzt hatte die Borussia immer wieder Probleme damit, durch die Mitte kreativ zu werden. Dass diese Probleme ausgerechnet gegen Braunschweigs Strategie gelöst werden, ist eher unwahrscheinlich. Bei Angriffen, die durch Flankenwechsel eingeleitet oder schnell den Flügel herunter gespielt werden, ist Lieberknechts Elf normalerweise anfällig. Lukasz Piszczek könnte in dieser Konstellation ein entscheidender Akteur werden. Zwar ist das direkte Flankenspiel keine Dortmunder Spezialität, doch als Nebenprodukt der Flügelangriffe können sich Standardsituationen ergeben.

Im letzten Spiel gegen Bremen zeigten sich die Braunschweiger im Vorwärtsgang zwar verbessert und ließen den Ball phasenweise geschickt zirkulieren, doch reichte es wieder nicht zum Tor. Ihnen fehlt die Kreativität und die Durchschlagskraft in der Offensivreihe, vor allem, wenn dort Bellarabi oder Kumbela fehlen.Dortmunds Anspruch muss also sein, endlich mal wieder die Null zu halten. Das würde die Chancen auf einen Sieg gegen diesen unangenehmen Gegner deutlich erhöhen.

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