In der BVB II-Abwehr drückt der Schuh

Neumeisters Herausforderung

DORTMUND Die Klubs der Fußball-Bundesliga kennen ein nahezu ehernes Gesetz: Personelle Probleme im Profi-Team setzen sich in ihren Folgen stets in der Reserve-Mannschaft fort. So ist es auch beim BVB.

von Von Harald Gehring

, 01.03.2010, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jörn Neumeister (r.) soll beim BVB bleiben.

Jörn Neumeister (r.) soll beim BVB bleiben.

Andererseits ist das aber auch eine Situation, wie sie sich für uns immer wieder darstellt. Es ist schließlich unsere Aufgabe, Spieler an das Bundesliga-Team heranzuführen“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider. In Jörn Neumeister setzt Schneider großes Vertrauen. „Nach seiner langwierigen Verletzungspause“, betont Dortmunds Coach, „hat Jörn in den letzten Monaten einen Riesenschritt nach vorn gemacht.“ Wichtig aber bleibt, die Nerven im Zaum zu halten, die Konzentration einzig aufs Spiel zu richten. „Dynamo hat einen guten Lauf, in Dresden müssen wir uns auf eine Dauer-Offensive einrichten“, erklärt Schneider. Wie es um die Entlastung der BVB-Defensive bestellt sein wird, muss sich erst noch zeigen. Daniel Ginczek fällt gesperrt aus. Im Punktspiel der A-Junioren-Bundesliga markierte er zwar das 1:1, leistete sich anschließend aber eine „Schubserei“ mit einem Bochumer Kontrahenten – die Rote Karte war der „Lohn“.

Ginczek kommt vielleicht mit einigem Glück mit einer Zwei-Wochen-Sperre davon. Am Dienstag (14.30 Uhr) im Testspiel gegen die U 23 des AZ Alkmaar im Brackeler Trainingszentrum muss Ginczek also zuschauen. Genauso wie Nedim Hasanbegovic, dessen Probleme im Schambeinbereich nun schon seit Monaten keinerlei Fortschritte erkennen lassen. Auch Yasin Öztekins Haarriss im Schienbein ist immer noch nicht ausgeheilt. In immer besserer Form präsentieren sich dagegen Sebastian Kehl und Leonardo Dede. Beide Borussen-Profis werden auch gegen Alkmaar auflaufen. Spielpraxis ist eben durch nichts zu ersetzen.

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