"In Polen wird viel geredet und viel geschrieben"

Watzke nimmt Stellung

Kein Tag ohne Personalspekulationen um Spieler von Borussia Dortmund. Wir haben mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gesprochen.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 12.06.2012, 07:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke nerven die permanenten Wechselspekulationen um Robert Lewandowski.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke nerven die permanenten Wechselspekulationen um Robert Lewandowski.

Die Top-Klubs in Europa wissen, wie stark Mats ist. Er muss sie bei der EM nicht erst überzeugen. Für uns war das eine strategische Entscheidung, weil wir von Mats‘ Qualitäten überzeugt sind. Der Zeitpunkt passte einfach.

 

Sie wissen doch, wie das ist. In Polen wird viel geredet und geschrieben. Ich kenne Smuda gut, er hat eine hohe Meinung von uns – und wir von ihm. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das so gesagt hat. Es wäre aber auch völlig egal. Ich weiß nicht, wie oft wir noch betonen müssen, dass Robert Lewandowski in jedem Fall bleiben wird. Manchester United soll 18 Millionen Euro für ihn geboten haben und auch an Hummels interessiert gewesen sein.

Nein.

Die Fälle sind nicht vergleichbar. Bei Kagawa ging es um ganz andere Summen, und da hat mit Verlaub Manchester United angefragt. Er konnte sich einen Kindheitstraum erfüllen.

Kuba ist jetzt fünf Jahre bei uns und weiß, was er hier hat. Ich bin zuversichtlich, dass er bei uns bleibt. Wir werden nach der EM die Gespräche wieder aufnehmen.

Der Spieler hat in unseren Augen einen gewissen Wert, den wären wir bereit zu zahlen. Verrückte Sachen werden wir aber nicht machen. Wir gehen weiter vorsichtig mit Geld um.

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