Januzaj kommt beim BVB noch nicht zum Zug

Warten auf den Durchbruch

Auf den Fotos, die Borussia Dortmunds Profis mit der Internetgemeinde teilen, steht Adnan Januzaj häufig mittendrin im Motiv. Auf den Bildern mit Pierre-Emerick Aubameyang oder mit Marco Reus. Der junge Belgier, 20 Jahre alt, scheint sich wohlzufühlen im Kreis seiner Teamkollegen. Wenn aber die Spiele angepfiffen werden, schaut der Offensivspieler meist nur zu.

DORTMUND

, 04.11.2015, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wartet beim BVB noch auf den Durchbruch: Adnan Januzaj (r.).

Wartet beim BVB noch auf den Durchbruch: Adnan Januzaj (r.).

„Adnan ist ein hochveranlagter und technisch versierter Spieler, der unsere Offensivabteilung komplettiert“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc bei der Vorstellung des Neuzugangs, der auf den letzten Drücker nach Dortmund kam.

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BVB-Training in Brackel am 3. November

Bilder des BVB-Trainings am 3. November.
03.11.2015
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BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 3. November.© Foto: DeFodi
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Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa

Spaß nach dem BVB-Training am Dienstag: Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa. Hier gibt es die Bilder aus Brackel.
03.11.2015
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Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
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Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
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Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
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Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger
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Marco Reus und Sokratis "verkloppen" Shinji Kagawa.© Foto: Groeger

Die Leihgabe von Manchester United wartet sportlich auf einen ähnlichen Platz im Mittelpunkt wie auf den Selfies mit den Kollegen. Seine Qualitäten konnte Januzaj bisher allerdings selten präsentieren.

139 Spielminuten (eine Torvorlage) in fünf Kurzeinsätzen stehen bisher in der Bundesliga zu Buche, 173 Minuten in der Europa League (zwei Spiele), 27 Minuten im DFB-Pokal - das klingt nicht nach dem großen Durchbruch des Talents, das vor etwas mehr als einem Jahr noch als bester U20-Fußballer Europas gekürt wurde.

Fergusons Liebling

Gerade 16 Jahre alt geworden, wechselte Januzaj vom RSC Anderlecht zu Manchester United. In England galt er als Lieblingsschüler von Sir Alex Ferguson („Er kann das Spiel hervorragend beschleunigen“), auch unter dessen glücklosem Nachfolger David Moyes bekam der begabte Linksfuß Einsatzzeiten (46 Premier-League-Spiele, fünf Tore).  

Erst unter Louis van Gaal, der nicht auf den Belgier setzen wollte, drohte die Entwicklung in Manchester zu stocken. Da bot sich eine Ausleihe ins Ruhrgebiet an, zumal BVB-Trainer Thomas Tuchel den Ruf genießt, junge Spieler voranzubringen.

Vielseitig einsetzbar

Januzaj kann in der Offensive nahezu jede Position einnehmen, doch trotz seiner Vielseitigkeit bleiben die Einsatzzeiten spärlich gesät. Damit liegt er auf einer Wellenlänge mit Jonas Hofmann, der eine ähnliche Veranlagung hat, doch zuletzt gegen Werder Bremen anders als sein belgischer Konkurrent nicht einmal im 18-er Kader der Borussia einen Platz fand.

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„Ich will meine Saison hier genießen“, sagte Januzaj bei seiner Vorstellung, sogar von Trophäen sprach er. Will er seine Anteile an den aktuellen Erfolgen der Schwarzgelben vergrößern, kann er sich ein Beispiel an zwei anderen Kickern nehmen, die einen beträchtlichen Anlauf nehmen mussten, um sich im internen Wettstreit nach vorne zu arbeiten.

Matthias Ginter hat sich nach einem eher enttäuschenden Jahr zu einer festen Größe gemausert, Gonzalo Castro brauchte trotz üppiger Bundesliga-Erfahrung Monate, um sportlich richtig anzukommen in Dortmund.

Wartezeit gegen Spielzeit tauschen

Für den Trainer kein Problem: „Jeder Spieler, der zu einem neuen Verein kommt, braucht seine Zeit“, sagte Tuchel mit Blick auf die Zugänge dieses Sommers. Januzaj hätte nichts dagegen, wenn die Wartezeit allmählich gegen Spielzeit getauscht wird.

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