Julian Weigl von Nationalmannschaft abgereist

Schmerzhafte Prellung

Ohne Julian Weigl muss die Fußball-Nationalmannschaft ihr WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan bestreiten. Der 21-Jährige hatte sich im Testspiel gegen England (1:0) eine Oberschenkelprellung zugezogen und ist bereits von der Nationalmannschaft abgereist, um sich in Dortmund behandeln zu lassen.

KAMEN

24.03.2017, 11:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Weigl von Nationalmannschaft abgereist

Julian Weigl muss auf das WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan verzichten.

„Er kann sich nicht richtig bewegen. Dann macht es keinen Sinn, dass er mitgeht“, sagte DFB-Manager Oliver Bierhoff in der Sportschule Kaiserau in Kamen, wo der Weltmeister am Freitag vor dem Abflug nach Baku noch ein Training bestritt. Wie lange Weigl ausfällt ist unklar, sein Einsatz im Derby gegen den FC Schalke 04 (1. April) ist aber wohl nicht gefährdet.

Auch der Leipziger Timo Werner war wegen eines Muskelfaserrisses bereits aus dem DFB-Quartier abgereist. Mesut Özil setzte sein Rehabilitations-Programm wegen Rückenbeschwerden fort, gehört aber zum nun noch 21 Spieler umfassenden Aufgebot des deutschen Teams für den Trip ins ferne Aserbaidschan. Sami Khedira, Mario Gomez und Julian Draxler, die wie Özil das England-Spiel wegen Blessuren verpasst hatten, konnten am Freitag wieder mit der Mannschaft trainieren.

"Kein Selbstläufer"

Bierhoff warnte vor der Partie am Sonntag (18.00 Uhr/RTL) vor dem Außenseiter: „Aserbaidschan ist kein Selbstläufer mehr, wo man mit 70 Prozent zum Sieg kommt.“ Der Kontrahent liegt in der Qualifikationsgruppe C mit sieben Punkten hinter dem klaren Tabellenführer Deutschland (12) und Nordirland (7) auf Rang drei. 

Von dpa

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