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Kagawa immer präsent - Reus findet nicht ins Spiel

BVB-Einzelkritik

Das frühe Aus von Julian Weigl, eine missglückte Abseitsstellung von Lukasz Piszczek - das Spiel in Augsburg begann unglücklich für den BVB. Nach Pierre-Emerick Aubameyangs Ausgleichstor aber war die Elf von Thomas Tuchel wieder in der Spur, nur weitere Tore fehlten beim 1:1 gegen den FCA. Die Borussen in der Einzelkritik.

AUGSBURG

, 13.05.2017, 20:58 Uhr / Lesedauer: 3 min
Viele BVB-Offensivaktionen liefen in Augsburg über Shinji Kagawa.

Viele BVB-Offensivaktionen liefen in Augsburg über Shinji Kagawa.

Roman Bürki: Der Goalie aus der Schweiz spielte früh den Spielverderber aus Augsburger Sicht, als er einen bärenstarken Angriff des FCA mit einer noch stärkeren Parade gegen Alfred Finnbogason stoppte. Wenig später parierte er auch Philipp Maxs Schuss, war bei Finnbogasons Abstauber aber machtlos (29.). Das schmälerte seine gute Leistung, die er durch gutes Antizipieren komplettierte, nicht. Note: 2,5

Matthias Ginter: In der Anfangsphase sah es wahrlich nicht so aus, als würde es sein Tag werden. Seine frühe Gelbe Karte (13.) war kein Zufall, Ginter fand einfach schlecht ins Spiel. Als er dann nach Julian Weigls Ausfall in die Mittelfeldzentrale beordert wurde, stabilisierte er sich deutlich und bewies im Laufe der Partie, dass seine Stärken durchaus in der Spieleröffnung liegen. Note: 3,0

Sokratis: Der Abwehrchef köpfte Mitte der ersten Hälfte eine schöne Kerze, konnte sich bei seinem einzigen Wackler aber auf Hintermann Roman Bürki verlassen. Abgesehen von dieser Szene agierte der Grieche gewohnt solide und humorlos. Wäre seine Spieleröffnungen besser, hätte er vor 20 bis 30 Jahren auch einen hervorragenden Libero gegeben. Vor allem seine Antizipation stimmte diesmal. Note: 3,0

Marcel Schmelzer: Seit Wochen schon ist der BVB-Kapitän einer der stärksten Spieler seiner Elf. Und diesen Eindruck bestätigte er auch in Augsburg. Seine linke Seite war komplett dicht. Wenn beim FCA etwas ging, dann über rechts. Weil er immer wieder gut Bälle abfing und sich auch nach vorne ordentlich einbrachte, hat er sich die Bestnote der Dortmunder Abwehrspieler verdient. Note: 2,5

Lukasz Piszczek: Der Pole begann im rechten Mittelfeld bzw. als rechter Part der kaum benötigten Fünferkette. Nach Weigls Verletzung ging es für ihn dann zurück in die Dreierkette. Anders als Schmelzer kämpfte er zuweilen mit seinen Augsburger Gegnern - und verlor vor dem 0:1, weil er das Abseits aufhob. Note: 3,5

Julian Weigl (bis 23.): In der Anfangsphase zählte Dortmunds Sechser zu den besten Spielern seiner Elf. Immer wieder leitete er mit scharfen Pässen auf Ousmane Dembele vielversprechende Angriffe ein und stand auch defensiv solide. Dann blieb er nach einem harten Zweikampf im Rasen hängen, knickte weg und brach sich dabei das Sprunggelenk. Er verpasst nicht nur das DFB-Pokalfinale, sondern muss drei bis vier Monate pausieren. Ein trauriger Tag für Dortmunds Passmaschine. ohne Note

Shinji Kagawa: Der quirlige Zehner rotierte dank Gonzalo Castros Gelbsperre in die ansonsten unveränderte Sieg-Elf vom Hoffenheim-Spiel (2:1). Dass er sich seine Aufstellung durchaus verdient hatte, bewies er in beiden Spielhälften mit vielen kleinen Aktionen, von denen manche zu größeren Chancen führten. Auch der Ausgleich ging zu weiten Teilen auf seine Kappe: Pierre-Emerick Aubameyang musste in den Schuss des Japaners nur noch den Fuß reinhalten (32.). Note: 2,5

Raphael Guerreiro: Erinnert man sich an die teils brillanten Auftritte des Portugiesen in der Hinrunde zurück, dann muss man konstatieren, dass er dieser Form nach wie vor hinterher hinkt. Nichtsdestotrotz spielte er in Augsburg ordentlich. Sein Problem aber ist: Man weiß, dass er es eigentlich viel, viel besser kann. Note: 3,5

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bundesliga, 33. Spieltag: FC Augsburg - BVB 1:1 (1:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Augsburg und Borussia Dortmund.
13.05.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Augsburg und Borussia Dortmund.© Foto: dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Ousmane Dembele: Das Bemühen, Offensivszenen kreieren zu wollen, kann man dem jungen Franzosen eigentlich nie absprechen. Auch in Augsburg versuchte er viel - leider misslang aber auch einiges dabei. Seine stärkste Szene hätte jedoch ein Tor verdient gehabt: Mit zwei schnellen Haken ließ er zwei Gegner aussteigen und flankte dann präzise auf Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner köpfte allerdings am Tor vorbei (45.+2). Note: 3,5

Pierre-Emerick Aubameyang: Trotz seines Ausgleichtreffers zum 1:1 (32.) verlor der BVB-Stürmer die Führung in der Torjägerliste. Konkurrent Robert Lewandowski liegt nach seinem Doppelpack bei 30 Treffern, der Gabuner bei 29. Dass "Auba" selbst nur einmal traf, hatte er sich selbst zuzuschreiben, weil er aus guten (49.) bis 100-prozentigen Chancen (45.+2) zu wenig machte. Note: 3,0

Marco Reus: Dortmunds Vize-Kapitän hat seit seinem Comeback gegen Frankfurt schon einige sehr gute Leistungen gezeigt, die in Augsburg gehörte allerdings nicht dazu. Als zweiter Stürmer fand er kaum ins Spiel und leistete sich einige Ungenauigkeiten. In Hälfte zwei besser und aktiver, aber auch da nicht wirklich gut. Note: 4,0

Erik Durm (ab 23. Minute): Aufgrund von Weigls Verletzung kam er schon Mitte der ersten Hälfte ins Spiel und ging auf seine angestammte Position auf dem rechten Flügel. Er führte sich mit einem bösen Fehlpass ein, den er aber selbst ausbügeln konnte. Insgesamt solide, auch wenn er in seinen Bällen zuweilen eine große Streuung hatte. Note: 3,5

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