Keine Wechsel: Es bleibt eng in der BVB-Kabine

Letzter Tag der Transferperiode

Alle Unruhe besorgter BVB-Fans war unbegründet. Der „DeadlineDay“, wie er aus werbetechnischen Gründen reißerisch getauft worden war, verging bei Borussia Dortmund so, wie man das auch erwarten konnte: Es passierte – nichts.

DORTMUND

, 01.09.2016, 06:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Keine Wechsel: Es bleibt eng in der BVB-Kabine

Der letzte Tag der Transferperiode verstrich beim BVB ohne spektakuläre Wechsel.

Auf die neuesten Gerüchte zu seiner Person reagierte Pierre-Emerick Aubameyang am Mittwoch, wie man das von ihm so kennt: Mit einer gehörigen Prise Humor und einer jungenhaften Flapsigkeit, die ausdrücken soll: „Nehmt das alles nur nicht so ernst.“ #mediablabla, so hieß der Hashtag, mit dem er bei Instagram und auf Twitter auf die Spekulationen über seine wieder aufgeflammte Liebe zu Real Madrid und einen konkreten Wechselwunsch noch vor dem Ende der ersten Transferperiode reagierte.

28 Spieler im Kader

Bis auf die Meldung zum Transfer von Jannik Bandowski zum VfL Bochum blieben die Medienkanäle des BVB am Mittwoch stumm. Bandowski zählte nach ausgelaufener Leihe zu 1860 München aber ohnehin nicht zum Profikader. Das bedeutet aber auch, dass es bis zum Winter eng bleibt in der Dortmunder Kabine. 28 Spieler stehen nun offiziell im Kader, zieht man die derzeit verletzten Marco Reus, Erik Durm und Neven Subotic sowie den dritten Torhüter Hendrik Bonmann ab, werden ab der kommenden Woche, wenn die Spieler von ihren Nationalmannschafts-Abstellungen zurückkehren, 24 Spieler um einen Platz im Kader für die Partie bei RB Leipzig kämpfen.

Das wird Trainer Thomas Tuchel vor Herausforderungen besonderer Art stellen: Eigentlich ist auch Tuchel ein Trainer, der es mag, mit kleinen Kadern zu arbeiten. Der des BVB ist jetzt für mindestens vier Monate eigentlich zu üppig ausgestattet.

Kein Wechsel von Park

Als Luftblase entpuppte sich auch das angebliche Interesse des Hamburger SV an Joo-Ho Park. In den Planungen Tuchels spielt der Südkoreaner wie auch Neven Subotic keine Rolle mehr, dennoch steht er mindestens bis zum Winter weiter auf der Gehaltsliste, wenn sich nicht noch ein Wechsel in ein Land realisieren lässt, in dem das Transferfenster noch länger geöffnet ist – die wäre zum Beispiel nach Argentinien oder Katar auch heute noch möglich.

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Die spektakulärsten Neuzugänge in der Bundesliga

Die spektakulärsten Neuzugänge der Bundesligisten.
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Mats Hummels wechselte für rund 38 Millionen Euro vom BVB zum FC Bayern München.© Foto: dpa
Renato Sanches wechselte für rund 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon zum FC Bayern München.© Foto: dpa
Andre Schürrle wechselte für rund 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum BVB.© Foto: dpa
Mario Götze wechselte für rund 20 Millionen Euro vom FC Bayern München zum BVB.© Foto: dpa
Ousmane Dembélé wechselte für rund 15 Millionen Euro von Stade Rennes zum BVB.© Foto: dpa
Sebastian Rode wechselte für rund 12 Millionen Euro vom FC Bayern München zum BVB.© Foto: dpa
Raphael Guerreiro wechselte für rund 12 Millionen Euro vom FC Lorient zum BVB.© Foto: dpa
Marc Bartra wechselte für rund 8 Millionen Euro vom FC Barcelona zum BVB.© Foto: dpa
Emre Mor wechselte für rund 7 Millionen Euro vom FC Nordsjaelland zum BVB.© Foto: dpa
Kevin Volland wechselte für rund 20 Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim zu Bayer 04 Leverkusen.© Foto: dpa
Aleksandar Dragovic wechselte für rund 18 Millionen Euro von Dynamo Kiew zu Bayer 04 Leverkusen.© Foto: dpa
Christoph Kramer wechselte für rund 15 Millionen Euro von Bayer 04 Leverkusen zu Borussia Mönchengladbach.© Foto: dpa
Jannik Vestergaard wechselte für rund 12,5 Millionen Euro von Werder Bremen zu Borussia Mönchengladbach.© Foto: dpa
Breel Embolo wechselte für rund 27,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Schalke 04.© Foto: dpa
Abdul Rahman Baba kommt auf Leihbasis vom FC Chelsea zu Schalke 04.© Foto: dpa
Naldo wechselte ablösefrei vom VfL Wolfsburg zu Schalke 04.© Foto: dpa
Coke wechselte für rund 4 Millionen Euro vom FC Sevilla zu Schalke 04.© Foto: Buzz04
Nabil Bentaleb wechselte auf Leihbasis von Tottenham Hotspur zu Schalke 04.© Foto: dpa
Benjamin Stambouli wechselte für rund 8 Millionen Euro von Paris St. Germain zu Schalke 04.© Foto: dpa
Yevhen Konoplyanka wechselte auf Leihbasis vom FC Sevilla zu Schalke 04.© Foto: dpa
Jhon Cordoba (l.) wechselte für rund 6,5 Millionen Euro vom FC Granada zu Mainz 05© Foto: dpa
Yannick Gerhardt (r.) wechselte für rund 13 Millionen Euro vom 1. FC Köln zum VfL Wolfsburg.© Foto: dpa
Mario Gomez wechselte für rund 7 Millionen Euro vom AC Florenz zum VfL Wolfsburg.© Foto: dpa
Jeffrey Bruma (r.) wechselte für rund 11,5 Millionen Euro von PSV Eindhoven zum VfL Wolfsburg; Daniel Didavi kam ablösefrei vom VfB Stuttgart.© Foto: dpa
Josip Brekalo (4.v.r.) wechselte für rund 6 Millionen Euro von Dinamo Zagreb zum VfL Wolfsburg.© Foto: dpa
Jakub Blaszczykowski wechselte für rund 5 Millionen Euro vom BVB zum VfL Wolfsburg.© Foto: dpa
Filip Kostic (r.) wechselte für rund 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum Hamburger SV; Alen Halilovic kam für rund 5 Millionen Euro vom FC Barcelona.© Foto: dpa
Max Kruse wechselte für rund 7,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Werder Bremen.© Foto: dpa
Andrej Kramaric (l.) wechselte für rund 10 Millionen Euro von Leicester City zur TSG 1899 Hoffenheim.© Foto: dpa
Lukas Rupp wechselte für rund 5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zur TSG 1899 Hoffenheim.© Foto: dpa
Sandro Wagner wechselte für rund 2,8 Millionen Euro von Darmstadt 98 zur TSG 1899 Hoffenheim.© Foto: dpa
Naby Keita (M.) wechselte für rund 15 Millionen Euro von RB Salzburg zu RB Leipzig; Timo Werner (l.) kam für rund 10 Millionen Euro vom VfB Stuttgart.© Foto: dpa

Mit einer gehörigen Portion Humor nahm auch der ehemalige BVB-Profi Kevin Großkreutz die Aufgeregtheiten des "Deadline Day". Er verkündete höchstselbst seinen Wechsel zu RB Leipzig – es hätte den Lach-Smiley nicht gebraucht, um das als Scherz zu entlarven. 

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