Klare Forderung: Watzke äußert sich zur Spielweise des BVB

Borussia Dortmund

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat eine klare Vorstellung davon, wie die Spielweise von Borussia Dortmund in Zukunft aussehen soll. Ex-Trainer Lucien Favre möchte er noch etwas sagen.

Dortmund

, 17.12.2020, 13:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat eine klare Vorstellung davon, wie Borussia Dortmund in Zukunft spielen soll.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat eine klare Vorstellung davon, wie Borussia Dortmund in Zukunft spielen soll. © imago images/Martin Hoffmann

Borussia Dortmund hat einen neuen Trainer. Viel Zeit, um dem BVB-Spiel seinen Stempel aufzudrücken, bleibt Edin Terzic allerdings nicht. Ein Spiel jagt das nächste. Doch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat eine klare Vorstellung davon, wie die Spielweise von Borussia Dortmund in Zukunft aussehen soll. Darüber sprach Watzke im Feiertagsmagazin des BVB vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin (Freitag, 20.30 Uhr / live im Free-TV).


Das sagte Hans-Joachim Watzke über ...


... das BVB-Spiel in Bremen
: „Es war couragierter. Wir haben mit einer neuen Formation gespielt. Mit Ball haben wir ein 4-3-3 gespielt und gegen den Ball ein 4-2-1-3. Ein paar Sachen haben noch nicht so gut geklappt, wir waren ein bisschen unruhig - speziell nach dem 1:1. Aber die Mannschaft hat einen besonderen Willen gezeigt, das hat mir gut gefallen. Es ist für Edin Terzic auch schwierig, es kann nicht alles funktionieren direkt. Es war ein guter erster Schritt.“

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... den neuen BVB-Trainer Edin Terzic: „Der Ausschlag war schon, dass wir wissen, dass er eine gewisse Art von Fußball präferiert. Sagen wir mal: eine aktionsreiche und auch wahrscheinlich mutige. Man darf ihn aber auch nicht mit den Erwartungen überfrachten.“


... den ehemaligen BVB-Trainer Lucien Favre: „Es muss auch die Zeit bleiben, um sich bei ihm zu bedanken. Als er 2018 kam, lagen wir nicht in Trümmern, aber es waren schon ein paar Ziegel vom Dach gefallen. Dann hat er das stabilisiert und zwei Vize-Meisterschaften mit uns gefeiert. Wir jetzt hatten jetzt einfach das Gefühl, dass der Punkt erreicht war.“

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... die Assistenten Sebastian Geppert und Otto Addo: „Sebastian Geppert kennen natürlich die jungen Spieler gut. Es war vor allem ein Wunsch von Edin - es ist wichtig, wenn man neu ist, dass man Mitarbeiter hat, denen man vertrauen kann. Es war auch seine Idee, Otto Addo dazuzunehmen. Das macht einfach Spaß, weil sie wissen, wie dieser Verein tickt.“


... die Erwartungen an das Trainerteam von Borussia Dortmund: „Ich erwarte, dass sie Action und Aggressivität reinbringen, frühe Balleroberungen, offensives Spiel, voller Input. Und dass sie das in die Mannschaft reinkriegen - denn das Potenzial ist da.“


... den nächsten BVB-Gegner FC Union Berlin: „Ich bin ja grundsätzlich immer ein bisschen skeptisch. Aber du merkst bei Union schon, dass das körperlich eine Mannschaft ist, die in einer Top-Verfassung ist. Wir müssen dagegenhalten und haben natürlich auch unsere Waffen. Wir müssen auch den Kampf in die Waagschale werfen, mit reiner Technik kannst du so ein Spiel nicht gewinnen.“

... das Jahr 2020: „Abseits vom Sport: Es war für alle ein extremes, herausforderndes Jahr. Ich bin unfassbar stolz auf unsere 850 Mitarbeiter. Die haben das großartig mitgemacht. Man hat ja auch Momente, da denkt man: Mein Gott, was für ein Scheiß! Dann haben wir uns beim BVB aber alle wieder gegenseitig hochgezogen. Wir sind den Mitarbeitern entgegengekommen, haben etwa auch keine Kurzarbeit angemeldet. Im Gegenzug haben sie uns auch immer wieder geholfen. Diese Erfahrung war das beeindruckendste und schönste an Covid-19. Die Mitarbeiter von Borussia Dortmund hat das enger zusammengeschweißt.“

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