Klopp zahlt - Barrios bleibt bis 2014

5000 Euro Geldstrafe

DORTMUND Ein gutes Stück seiner Gelassenheit hatte Jürgen Klopp (42) am Donnerstag zurück. Dafür sorgte die Entscheidung des DFB-Kontrollausschusses, der Borussia Dortmunds Trainer nach dessen Verbannung auf die Tribüne im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln im schriftlichen Verfahren nur eine moderate Geldstrafe aufbrummte.

von Von Dirk Krampe

, 21.01.2010, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wir stehen treu und fest zusammen: Lucas Barrios (l.) und Jürgen Klopp.

Wir stehen treu und fest zusammen: Lucas Barrios (l.) und Jürgen Klopp.

Klopps Co-Trainer Zejlko Buvac, von Schiedsrichter Florian Meyer ebenfalls des Feldes verwiesen, kam mit einer schriftlichen Verwarnung davon. Beide können also am Samstag beim Bundesliga-Hit gegen den Hamburger SV (18.30 Uhr) wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen. Ob Stürmer Lucas Barrios (25) dann seine Torquote (neun Saisontreffer) ausbauen kann, müssen die 90 Minuten zeigen. Dass der BVB den ohnehin bis 2013 laufenden Kontrakt des Angreifers vorzeitig um ein Jahr verlängert hat, zeugt von der Wertschätzung, die sich der Argentinier erworben hat. „Die Verlängerung war der Wunsch beider Seiten“, meinte Michael Zorc gestern, „und wir wollen damit dokumentieren, dass wir mit Lucas langfristig planen.“

Der BVB wappnet sich auch vor Abwerbeversuchen. Wie im Fall Neven Subotic verschafft die vorzeitige Ausdehnung des Kontrakts mit Barrios dem BVB eine glänzende Verhandlungsposition. Zorc bestätigte, dass das Gehalt des Angreifers „entsprechend seiner Entwicklung moderat angehoben wurde.“ Bis auf den Brasilianer Tinga besitzen alle Spieler des Dortmunder Profi-Kaders Verträge über das Saisonende hinaus. Mit dem 32-Jährigen, der wegen erneuter Adduktorenprobleme in den nächsten Wochen kein Thema sein wird, will sich der BVB demnächst an einen Tisch setzen. Dass sein Vertrag verlängert wird, erscheint im Augenblick unwahrscheinlich. 

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