Knallharter Konkurrenzkampf

DORTMUND In den vergangenen Jahren stellte sich Borussia Dortmunds Elf fast von selbst auf – damit ist es jetzt vorbei. Fünf Tage vor dem Derby gegen Schalke 04 tobt ein knallharter Konkurrenzkampf. Trainer Jürgen Klopp wird Härtefall-Entscheidungen treffen müssen.

von Von Sascha Fligge

, 07.09.2008, 19:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kringe, Klopp: stimmige Verbindung.

Kringe, Klopp: stimmige Verbindung.

Im linken Mittelfeld wiederum hat Florian Kringe (26/Foto) seinen Rhythmus nach problembehafteter Vorbereitung offenbar gefunden und gilt im internen Duell mit dem brasilianischen Ex-Nationalspieler Tinga (30) noch als favorisiert. In Münster sprühte Kringe vor Spielfreude, kredenzte reihenweise Zuckerpässe und kam selbst zum Abschluss. „Ich sollte mich zwischen der Mittelfeld- und der Defensivreihe des Gegners aufhalten und dort für Verwirrung sorgen“, sagte er. Eine Rolle, die Kringe ganz offensichtlich liegt. Stürmer Alexander Frei hofft im Derby zumindest auf einen Teileinsatz. Der Schweizer erzielte in seinen jüngsten drei Tests vier Tore, allerdings will Klopp kein Risiko eingehen: „Es ist nicht wichtig, dass Frei gegen Schalke schon bei 100 Prozent ist“, meint er: „Danach gibt es noch 30 Spiele und drei, vier weitere Jahre, in denen wir Alex brauchen.“   

  • Über Roman Weidenfellers Rückkehr ins Tor wird erste Mitte der Woche endgültig entschieden. Der Torhüter selbst, dessen Oberschenkelnarbe vor zehn Tagen wieder aufgeplatzt war, hat „ein mulmiges Gefühl“. Sebastian Kehl (Wadenverhärtung) und Patrick Owomoyela (Adduktorenverhärtung) sollen auflaufen.

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