Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kuba über Defensivarbeit und Torgefahr

Das BVB-Interview

Aus der Stammelf des BVB ist er derzeit nicht wegzudenken: Jakub Blaszczykowski. Der polnische Nationalspieler zählt zu den dribbelstärksten und schnellsten Außenstürmern der Liga – und plötzlich ist „Kuba“ auch noch torgefährlich. Wir sprachen mit dem Profi von Borussia Dortmund.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 31.01.2013 / Lesedauer: 4 min
Kuba über Defensivarbeit und Torgefahr

Richtig in Form: Jakub Blaszczykowski.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Testspiel in Köln

30.01.2013
/
Moritz Leitner (BVB) gegen Mato Jajalo (FC)© DeFodi.de
Trainer Jürgen Klopp feuert seine Mannschaft an.© DeFodi.de
Stefan Maierhofer und Daniel Royer jubeln nach dem Teffer zum 1:0.© DeFodi.de
Jüren Klopp mit neuer Frisur.© DeFodi.de
Christian Clemes (FC) und Kevin Grosskreutz (BVB) im Laufduell.© DeFodi.de
Leonardo Bittencourt bei der Ballverarbeitung.© DeFodi.de
Felipe Santana im Gespräch mit Jürgen Klopp.© DeFodi.de
Oliver Kirch musste behandelt werden.© DeFodi.de
Marian Sarr (BVB) im Kopfballduell gegen Sascha Bigalke.© DeFodi.de
Miso Brecko (1FCK) stört Ilkay Gündogan (BVB).© DeFodi.de
Schlagworte BVB

Das ist, glaube ich, doch bei jeder Arbeit so. Ich habe heute natürlich mehr Erfahrung als zu der Zeit, als ich nach Dortmund kam. Ich bin ruhiger auf dem Platz, man lernt, mit kritischen Situationen besser umzugehen. Heute schieße ich zum Beispiel öfter, wo ich früher den Querpass gespielt habe.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Testspiel in Köln

30.01.2013
/
Moritz Leitner (BVB) gegen Mato Jajalo (FC)© DeFodi.de
Trainer Jürgen Klopp feuert seine Mannschaft an.© DeFodi.de
Stefan Maierhofer und Daniel Royer jubeln nach dem Teffer zum 1:0.© DeFodi.de
Jüren Klopp mit neuer Frisur.© DeFodi.de
Christian Clemes (FC) und Kevin Grosskreutz (BVB) im Laufduell.© DeFodi.de
Leonardo Bittencourt bei der Ballverarbeitung.© DeFodi.de
Felipe Santana im Gespräch mit Jürgen Klopp.© DeFodi.de
Oliver Kirch musste behandelt werden.© DeFodi.de
Marian Sarr (BVB) im Kopfballduell gegen Sascha Bigalke.© DeFodi.de
Miso Brecko (1FCK) stört Ilkay Gündogan (BVB).© DeFodi.de
Schlagworte BVB

Ich habe auf diese Form lange gewartet. Seit der Rückrunde der vergangenen Saison läuft es, ich habe die Form in die laufende Saison mitgenommen. Ich hoffe, das bleibt so.

Es war eine schwere Zeit, jeder Spieler ist unzufrieden, wenn er nur auf der Bank sitzt. Ich habe die Chance vom Trainer bekommen und sie für mich optimal genutzt. Beim Rückrundenstart vor einem Jahr habe ich gleich doppelt getroffen, das gab mir Sicherheit. Solche Momente bringen dich als Spieler auf die nächste Stufe. Für mich war das damals sehr wichtig.

Es stimmt, in der Nationalmannschaft habe ich immer Tore geschossen. Es ist schwer zu erklären, aber jetzt sieht es auch in Dortmund viel besser aus.

Natürlich hat ein neuer Trainer neue Ideen. Aber am Ende steht er ja nicht auf dem Platz, er läuft nicht. Man muss es selber wollen, es selber verstehen. Das mache ich jetzt viel besser.

Nein, das kann man so nicht sagen. Vielleicht habe ich früher zu oft quer gespielt, auch wenn mein Kollege gar nicht frei stand. Ein bisschen Egoismus braucht man natürlich. Heute schieße ich öfter. Wenn du nicht schießt, kannst du nicht treffen.

Das ist unser Stil, von der Defensivarbeit ist ja beim BVB niemand befreit. Absicherung steht an erster Stelle. Wir machen das als Mannschaft sehr gut, vielleicht war das der Schlüssel, warum wir in den vergangenen beiden Jahren so erfolgreich waren.

Borussia Dortmund ist ein großer Verein, wir brauchen viele gute Spieler. Wenn dann Probleme entstehen und Spieler verletzt sind, brauchst du andere, die die gleiche Qualität auf den Platz bringen. Das haben wir. Und wenn du spürst, dass hinter dir ein Konkurrent ist, der nur auf deinen Fehler wartet, sorgt das dafür, dass du automatisch mehr Gas gibst. Wir haben eine hohe Qualität und ich hoffe, dass wir in dieser Saison wieder etwas Besonderes machen werden.

Es gibt schon lohnenswerte Ziele, aber wir wissen, wie schwer die zu erreichen sind (schmunzelt). Darüber nachzudenken, was nach dem 34. Spieltag sein wird, macht keinen Sinn. Das ist viel zu weit weg. Von daher reden wir nur über das nächste Ziel: in Leverkusen zu gewinnen.

Als ich herkam, haben wir darüber gesprochen. Ich habe gesagt, dass es zu schwer ist für die Fans, meinen richtigen Nachnamen auszusprechen. Mittlerweile können die das. Schwierig wird’s nur, wenn ich zum Amt muss, die haben Probleme, meinen Namen zu sprechen und zu schreiben (lacht).

Das ärgert mich schon, auf der anderen Seite ist es besser, es passiert in so einem Spiel als in einem Bundesliga-Spiel. Ich habe eigentlich alles so gemacht wie immer, nur ging der Ball leider daneben. Aber ich habe schon so viele Elfmeter geschossen, auch in richtig wichtigen Spielen, zum Beispiel in der Nationalmannschaft. Von dem Fehlschuss geht das Selbstvertrauen nicht weg.

Das wird nicht verraten (lacht). Ich erhoffe mir natürlich einen Vorteil durch die Art, wie ich schieße. Aber es ist nicht einfach, die Torhüter machen das auch richtig gut.

Natürlich hat man manchmal die Gedanken, ob man seine ganze Karriere bei einem Verein bleiben will. Aber es gibt nicht viele andere Vereine, die das bieten können, was wir hier haben. Hier gibt es perfekte Bedingungen, du kannst dich als Profi komplett auf den Fußball konzentrieren, wir haben eine tolle Mannschaft. Sonst hätten nicht so viele schon Ihre Verträge verlängert.

Lesen Sie jetzt