Löw ist "wahnsinnig froh" über Gündogan

BVB-Profis in der DFB-Elf

Dem 2:2 im Länderspiel gegen Australien konnten die neutralen Beobachter wenig Begeisterndes abgewinnen. Zwei Dortmunder Borussen durften sich nach der Partie als Gewinner fühlen, einer als Verlierer. Er sei "wahnsinnig froh", dass Ilkay Gündogan wieder zur Verfügung stehe, sagte Bundestrainer Joachim Löw.

DORTMUND

, 27.03.2015, 08:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei seinem Comeback im DFB-Dress gefiel Ilkay Gündogan sofort wieder als Pass- und Taktgeber.

Bei seinem Comeback im DFB-Dress gefiel Ilkay Gündogan sofort wieder als Pass- und Taktgeber.

 Gündogan zeigte sich vor allem in der ersten Spielhälfte, gefiel als Antreiber und Ballverteiler. Eine Vorstellung, auf der der 24-Jährige aufbauen kann. Er habe sich „auf ein gutes Niveau gebracht“, lobte Löw.

Noch nicht in Bestform

An seine Bestleistungen könne Gündogan nach der langen Pause noch nicht anknüpfen, „ es wäre auch nicht gut, wenn man das erwarten würde“. Geht es nach dem Bundestrainer, werde das erst in zwei bis vier Monaten der Fall sein. Der BVB jedenfalls könnte den Deutschtürken so bald wie möglich in Topform gut gebrauchen.

Anerkennung fand beim Bundestrainer auch der Auftritt von Marco Reus. „Die Zeit, die er auf dem Platz war, hat er gut gespielt.“ Gefallen hatte unter anderem sein explosiver Antritt vor dem Führungstreffer, als er eine Vorlage von Sami Khedira verwertete – sein neuntes Tor im Trikot der A-Nationalmannschaft. Auf Reus, gegen Australien als Stürmer eingesetzt, zählt der Bundestrainer. Auch, weil er „ein Spieler ist, der auf verschiedenen Positionen spielen kann“.

Konkurrenz für Weidenfeller

Nicht unbedingt verbessert hat sich, ohne eigenes Zutun, die Position von Torwart Roman Weidenfeller. Löw gab am Mittwoch Ron-Robert Zieler (Hannover 96) den Vorzug und ließ durchblicken, dass nach der U 21-Europameisterschaft im Sommer Bernd Leno (Bayer Leverkusen) und Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) noch mehr in den Fokus rücken. Weidenfeller, immerhin schon 34, bekommt also vermehrt Konkurrenz.

Die schwache Abwehrleistung sah BVB-Abwehrchef Mats Hummels von der Bank aus. Am Sonntag, wenn es in Georgien um Punkte für die EM-Qualifkation geht, dürfte der Innenverteidiger ebenso wie Jerome Boateng ins Team rücken.

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