ManCity buhlt um Aubameyang - BVB dementiert

"Sky Sports"-Bericht

Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang könnte seinem früheren Dortmunder Vereinskollegen Ilkay Gündogan in die englische Premier League zu Manchester City folgen. Wie "Sky Sports News" berichtete, buhlt der Fußballverein des neuen ManCity-Trainers Pep Guardiola um den 26 Jahre alten Stürmer. Der BVB hat die Gerüchte zurückgewiesen.

LONDON/BERLIN

08.06.2016, 09:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang weckt Begehrlichkeiten.

BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang weckt Begehrlichkeiten.

Die Gespräche der Engländer mit dem BVB seien laut Sky schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Aubameyang war kürzlich von der Gewerkschaft der Profi-Fußballer (VDV) zum Spieler der Saison 2015/16 gewählt worden.

Vertrag bis 2020

Der BVB hat die Gerüchte am Mittwoch zurückgewiesen: "Uns ist davon nichts bekannt. Wir wissen von der Geschichte nichts“, sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge der Deutschen Presse-Agentur. „Und wir werden die unzähligen Sommergerüchte nicht immer wieder kommentieren.“

Der Profi aus Gabun besitzt auch die französische Staatsbürgerschaft. Aubameyang war im Sommer 2013 vom AS St. Etienne nach Dortmund gekommen, beim BVB hat er noch einen Vertrag bis 2020 - ohne Ausstiegsklausel. Für einen Transfer müsste City daher tief in die Tasche greifen.

"Geld ist nicht das Wichtigste"

"Auba" hatte in einem Interview mit dieser Redaktion vor einigen Wochen erklärt: "Im Fußball geht es um gigantische Summen. Aber es bringt nichts, diese Zahlenkolonnen jeden Tag an sich heranzulassen. Das wäre kontraproduktiv. Aber vor allem sagen diese Zahlen ja nichts über dich als Menschen aus, das muss man sich immer vor Augen führen. Klar ist mir wichtig, dass ich gut verdiene, alles andere wäre gelogen. Aber Geld ist nicht das Wichtigste. Und Geld ist vor allem nicht mein Antrieb."

Dass der BVB nach Mats Hummels und Ilkay Gündogan einen weiteren Top-Spieler ziehen lässt, ist äußerst unwahrscheinlich. Auch vor dem Hintergrund, dass bei der Personalie Henrikh Mkhitaryan (Vertrag bis 2017) noch immer keine Entscheidung gefallen ist.

Von dpa

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