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Marc Bartra: "Es fühlt sich wirklich nach Familie an"

Das BVB-Interview

Marc Bartra lacht viel, das fällt direkt auf. Trotz allem. Vielleicht aber auch gerade deswegen. Der 26 Jahre alte Spanier hat in seinem ersten Jahr in Dortmund viel erlebt. Tobias Jöhren hat mit dem Innenverteidiger des BVB über Dortmund, besondere Momente und den neuen Trainer Peter Bosz gesprochen.

DORTMUND

, 15.07.2017 / Lesedauer: 4 min
Marc Bartra: "Es fühlt sich wirklich nach Familie an"

Hinter Marc Bartra liegt eine extrem emotionale Saison 2016/17.

Nach allem, was in Ihrem ersten Jahr bei Borussia Dortmund passiert ist - wie gut hat Ihnen der Sommerurlaub getan? Schon ziemlich gut. Und ich hatte einen wirklich perfekten Sommer. Ich habe meine Frau Melissa geheiratet. Es ging also gleich emotional weiter (lacht).

Stichwort Emotionen. Haben Sie das Gefühl, dass der BVB für Sie zu einem besonderen Klub geworden ist, dass Sie eine spezielle Beziehung zu diesem Verein haben? Auch, wenn Sie erst eine Saison für ihn gespielt haben? Der BVB ist tatsächlich sehr speziell für mich. Es kommt mir auch so vor, als ob ich hier eigentlich schon länger bin als erst seit einem Jahr. Es fühlt sich für mich alles sehr vertraut an, es ist ein besonderes Gefühl, ein positives Gefühl. Ich fühle mich sehr stark mit diesem Klub und dieser Stadt verbunden. Viel stärker, als es nach einem Jahr normal ist.

Woher kommt diese Bindung? Es sind die Fans, ganz klar. Sie machen den BVB zu einer Art großen Familie. Sie sind sehr wichtig für uns. Als ich in Barcelona war, gab es auch viele Fans. Wahrscheinlich sogar mehr Fans. Aber hier ist es anders. Es ist intensiver. Es fühlt sich wirklich nach Familie an.

Als Sie nach dem Anschlag auf den Bus und Ihrer Verletzung am Arm zum Ende der vergangenen Saison Ihr Comeback gefeiert haben, haben die Fans Ihnen einen besonderen Moment beschert. Welche Erinnerungen haben Sie daran? Das war der beste Moment in meiner Karriere als Fußballer. Es ging dabei nicht um den Sieg, nicht um drei Punkte. Klar, wir sind Dritter geworden und haben uns für die Champions League qualifiziert, aber vor allem ging es darum, dass ich endlich wieder auf dem Fußballplatz stehen konnte. Ich konnte endlich wieder das machen, was ich am liebsten tue. Und als die Leute bei uns im Stadion aufgestanden sind und alle meinen Namen gerufen haben, war es das Emotionalste, was ich jemals in einem Fußballstadion erlebt habe.

Seit vergangenem Freitag läuft die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit einem neuen Trainer: Peter Bosz. Was sind Ihre ersten Eindrücke? Die Eindrücke sind positiv. Bisher wirkt er wie ein ruhiger Trainer. Er beobachtet viel. Er hat eine klare Idee vom Fußball, eine genaue Vorstellung, wie wir spielen sollen. Dort, wo er Trainer war, haben die Mannschaften immer guten und attraktiven Fußball gespielt. Und ich denke, dass wir das auch tun werden.

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BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League

BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.
20.05.2017
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BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
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BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
© Foto: Thomas Bielefeld
BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
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BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
© Foto: Thomas Bielefeld
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BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld
BVB-Spieler bejubeln die direkte Qualifikation für die Champions League.© Foto: Thomas Bielefeld

Wie lauten die Ziele für die kommende Spielzeit? Als Team wollen wir wieder von Spiel zu Spiel denken und nach Möglichkeit natürlich immer gewinnen (lacht). Wir sollten nicht zu viel in die Zukunft blicken, sondern uns immer voll auf den Moment fokussieren. Das ist wichtig in der Bundesliga. Dann werden wir auch erfolgreich sein. Für mich persönlich wird es darum gehen, mich in meiner zweiten Saison weiter zu stabilisieren und auch Verantwortung zu übernehmen. Mittlerweile kenne ich die Bundesliga, habe mehr Erfahrung als im vergangenen Jahr – das will ich in mein Spiel mit einbringen.

 

In Ömer Toprak und Dan-Axel Zagadou stoßen zwei neue Defensivspieler zum Team. Beide trainieren auch schon mit der Mannschaft. Wie ist Ihr Eindruck von den beiden Neuzugängen nach den ersten Übungseinheiten? Ömer kannte ich ja schon aus der vergangenen Saison, als er noch in Leverkusen gespielt hat. Außerdem aus der türkischen Nationalmannschaft. Er wird uns sicherlich helfen, er ist ein sehr guter Verteidiger. Über Dan-Axel wusste ich nicht sehr viel. Er ist ja noch sehr jung. Aber die ersten Eindrücke beweisen, dass er viel Talent hat. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg gehen wird.

 

Auch Mario Götze kehrt nach langer Pause zurück zum Team. Wie hat die Mannschaft ihn beim Trainingsauftakt empfangen? Wir haben uns alle sehr gefreut. Es ist toll, dass Mario wieder da ist. Er hat eine schwierige Zeit hinter sich, aber jetzt ist er endlich wieder gesund. Er ist ein netter Kerl und ein unglaublicher Fußballer, aber das wissen wir ja alle. Und Ihr in Deutschland ja sowieso (lacht). Ich möchte immer mit den besten Fußballern zusammenspielen. Deswegen ist es super, dass Mario wieder mit uns auf dem Platz steht, denn er ist einer der besten.

Zum Abschluss: Wie wichtig war der DFB-Pokal-Titel zum Saisonabschluss? Und wie viel Motivation liefert er für die neue Saison? Sehr wichtig. Es war die Belohnung für eine harte Saison, in der viel passiert ist. Am Ende den Pokal in den Händen zu halten und mit den Fans zu feiern, das war noch so ein besonderer Moment. Der Empfang hier in der Stadt war unglaublich. So viele Leute auf der Straße. Das würden wir alle gerne in der neuen Saison wieder erleben. Deswegen wollen wir ja jedes Spiel gewinnen (lacht).

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