Marcel Reif bleibt Fußball-Fans noch länger erhalten

Vertragsverlängerung des Kommentators

Fußball-Kommentator Marcel Reif bleibt den Fans in Fußball-Deutschland noch länger am Bildschirm erhalten. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Chef-Kommentator seinen Vertrag beim Bezahlsender Sky um ein Jahr verlängert. Mit den aktuellen Debatten um seine Person hat das aber nichts zu tun.

MÜNCHEN

, 09.03.2015, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marcel Reif bleibt Fußball-Fans noch länger erhalten

Marcel Reif wurde geehrt. Foto: Tobias Hase/Archiv

"Der Vertrag wurde schon Ende November, Anfang Dezember um ein weiteres Jahr verlängert", sagte Sky-Sport-Pressesprecher Dirk Grosse unserer Redaktion am Montag. Hintergrund war ein Bericht des Medienmagazins DWDL.de, das am Montag berichtet hatte, Sky hätte den Vertrag mit Reif gerade erst verlängert.

"Wie in guter alter Rehhagelscher Manier"

Die Vertragsverlängerung ist demnach keine Reaktion auf die hitzigen Debatten um Marcel Reif. Der Vertrag sei "wie in guter alter Rehhagelscher Manier" um ein weiteres Jahr bis 2016 verlängert worden, so Grosse. Reif verlängert seine Verträge demnach pro Saison.

Reif selbst hatte vergangene Woche in einem Interview betont, sich nicht von  "irgendwelchen wahnsinnigen Idioten" vorschreiben zu lassen, wann er mit seinem Job aufhöre. Man könne ja "Quatsch finden, was ich rede". Aber ein solcher Hass, eine solche Hemmungslosigkeit, sei ihm zu hoch, hatte er im "Sportschau-Club erklärt. Beim Derby in Dortmund war er unter anderem von Schalke-Fans in seinem Auto durchgeschüttelt worden. Eine Woche später wurde er mit einem Bierbecher beworfen.

Am kommenden Wochenende ist Reif bei der Begegnung zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln im Einsatz. "Ich denke darüber nach, Borussia Dortmund aufzufordern, dafür zu sorgen, dass ich sicher zur Arbeit komme", hatte Reif in einem Interview mit der "Welt" gesagt.

Der BVB war darauf nicht weiter eingegangen, hatte gegenüber dem Medienmagazin DWDL aber betont: "Dass sich Marcel Reif in den vergangenen Jahren offenbar häufiger Attacken und Beschimpfungen von „Anhängern“ verschiedener Klubs erwehren musste, tut uns sehr leid. Ein solches Verhalten passt in keinster Weise zum Wertekodex des BVB."

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt