Marcel Schmelzer: "Das darf uns nicht passieren"

Große Unruhe im BVB-Spiel

Thomas Tuchel haderte in Bremen mit der fehlenden Präzision, mit den vielen Fehlpässen, schlechtem Umschaltspiel nach Ballverlusten und insgesamt großer Unruhe im Spiel von Borussia Dortmund. "Vielleicht", sinnierte der BVB-Trainer später, "müssen wir anerkennen, dass wir einfach nicht so stabil sind. Vielleicht dürfen wir dem Punkt Stabilität nicht so hinterherhecheln."

BREMEN

, 21.01.2017 / Lesedauer: 3 min
Marcel Schmelzer: "Das darf uns nicht passieren"

Marcel Schmelzer (r.) kümmert sich um den am Boden liegenden Marco Reus.

Und vielleicht, ergänzte Tuchel, müsse man einfach lernen damit umzugehen, "dass immer eine gewisse Unausgewogenheit in unserem Spiel ist." Markige Worte des Trainers. Und ein Eingeständnis, dass der Reifeprozess schleppender verläuft als erhofft und in dieser Zusammensetzung des Kaders vielleicht gar nicht abgeschlossen werden kann.

"Zwei Gänge zurückgeschaltet"

Unterm Strich aber war Tuchel nach außen hin dennoch nicht unzufrieden. Das nackte Resultat habe über allem anderen gestanden, meinte er, "wir wollten hier gewinnen, und wir waren darauf eingestellt, dass es schwer werden könnte."

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Bundesliga, 17. Spieltag: Werder Bremen - BVB 1:2 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.
21.01.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.© Foto: Guido Kirchner
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Dass der BVB aber auch aus dem perfekten Start keine Ruhe für sein Spiel generieren konnte, blieb auch für den Trainer rätselhaft. "Ohne ersichtlichen Grund" habe man den Faden verloren, meinte Tuchel, auch Andre Schürrle haderte damit, "dass wir nach 25 Minuten aufgehört haben, Fußball zu spielen." Marcel Schmelzer meinte: "Nach dem 1:0 haben wir unbewusst zwei Gänge zurückgeschaltet. Das darf uns nicht passieren."

Sokratis nicht komplett fit

Obwohl Tuchel in der Innenverteidigung auf den Griechen Sokratis zurückgreifen konnte, blieb das Abwehrverhalten in der Kette ein Problem im Weserstadion. Sokratis wirkte nicht komplett fit, was auch beim Ausgleichstor unübersehbar war, als er dem Werder-Torschützen Fin Bartels nicht folgen konnte. Nach dem Spiel humpelte Sokratis mit Schmerzen in die Kabine. "Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt", meinte Tuchel anerkennend, "ich hoffe, dass es bei ihm schlimmer aussieht als es ist."

Neben Sokratis erwischte Matthias Ginter keinen guten Tag, was sich in einigen wilden Befreiungsschlägen und schlecht geführten Zweikämpfen äußerte. Auch beim Gegentor ließ sich Ginter zu leicht ausspielen.

Reus und Schürrle sind Lichtblicke

Nach 20 Minuten hatte noch nichts darauf hingedeutet, dass es ein schwerer Tag für den BVB werden könnte. Das Duo Reus/Schürrle war von Werder nicht zu kontrollieren, Schürrle rechtfertigte das Vertrauen Tuchels, ihn als Aubameyang-Ersatz in die Spitze zu stellen. "Ich fühle mich sehr wohl dort", meinte der 1:0-Torschütze nach der Partie. Schürrle und Reus waren neben Torhüter Roman Weidenfeller die Lichtblicke an einem doch sehr durchwachsenen BVB-Tag.

Dass sich in der noch laufenden Winter-Transferperiode Hilfe von außen realisieren lässt, schloss Tuchel am Samstag aus. "Spieler, die uns weiterhelfen könnten, die unser hohes Niveau bieten können, sind woanders Stammspieler und nicht auf dem Markt", meinte der Trainer.

Isak im Anflug

Ein nächstes Talent aber steht offenbar kurz vor einer Unterschrift in Dortmund. Wie die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtet, steht der BVB kurz vor der Verpflichtung des 17-jährigen Offensivspielers Alexander Isak.

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