Marwin Hitz über Roman Bürki: „Der Konkurrenzkampf beim BVB ist groß“

Borussia Dortmund

Wenn der BVB am Samstag zum Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern München antritt, wird erneut Marwin Hitz zwischen den Pfosten stehen. Der Konkurrenzkampf mit Roman Bürki bleibt eng - aber fair.

Dortmund

, 05.03.2021, 14:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marwin Hitz hat im BVB-Tor derzeit die Nase vorn.

Marwin Hitz hat im BVB-Tor derzeit die Nase vorn. © Neundorf / Kirchner-Media

Um zwei Jahre hat Marwin Hitz in der vergangenen Woche seinen Vertrag beim BVB verlängert. Bis 2023 bleibt der Torhüter Borusse. Und wenn es nach dem 33-Jährigen geht, bleibt er bis dahin auch die Nummer eins im Tor von Borussia Dortmund. Im „Feiertagsmagazin“ hat Hitz nun verraten, wie er den Konkurrenzkampf mit Roman Bürki wahrnimmt und warum sich der Knoten unter Edin Terzic erst mit Verspätung gelöst hat.

Vor dem Topspiel gegen Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr, live bei Sky) sprach Marwin Hitz über ...


... seine Vertragsverlängerung: „Dafür gibt es viele Gründe. Dortmund ist ein Riesen-Verein. Wir spielen momentan ohne Zuschauer und ich freue mich darauf, wenn sie zurückkommen. Die Familie fühlt sich mittlerweile sehr wohl hier, hat sich gut eingefunden, wir haben eine tolle Schule, einen tollen Kindergarten und viele nette Menschen hier kennengelernt.“


... das Pokalspiel: „Das war ein wichtiger Sieg, wir waren lange nicht mehr im Halbfinale. Es war ein sehr knappes Spiel und es war nicht selbstverständlich, dass wir gewinnen. Deswegen waren wir alle sehr froh. Wir sind alle ein bisschen mehr zusammen gewachsen, um auch enge, dreckige Spiele zu gewinnen. Das haben wir zuvor nicht geschafft. Das gibt natürlich Selbstvertrauen.“

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... die Entwicklung beim BVB seit dem Sieg gegen den FC Sevilla: „Es ist immer schwer, das zu erklären. Wir haben auch davor viel Gas gegeben, gut trainiert. Wir hatten nicht das Spielglück, das man braucht, um knappe Spiele zu gewinnen. Dann kam das Spiel in Sevilla, man bekommt direkt wieder ein Tor mit dem ersten Schuss, abgefälscht. Das fängt wieder nicht gut an. Dann sind wir zurückgekommen. Jeder weiß, wie schwer es ist, in Sevilla zu gewinnen. Das hat uns schon Selbstvertrauen gegeben. So merkt man, dass jeder wieder dran glaubt. Der Kopf gehört im Fußball dazu. Vorher war es schon so, dass man gezweifelt hat, wenn die Ergebnisse nicht stimmten, obwohl man gut gearbeitet hat. Wir hoffen, dass wir jetzt so weitermachen können.“


... die Erwartungen von Edin Terzic: „Er verlangt klare Dinge. Er versucht, uns Torhüter ins Spiel einzubringen - auch taktisch. Manchmal braucht das ein bisschen Zeit. Ein Trainerwechsel ist eine Umstellung. Auch wenn der Trainer eine andere Philosophie hat. Das hat schon ein bisschen gedauert bei uns, das müssen wir eingestehen. Aber jetzt hat es jeder verinnerlicht.“

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... das Duell mit Roman Bürki: „Der Konkurrenzkampf ist in der ganzen Mannschaft sehr hoch. Wir haben einen sehr breiten, einen sehr gut besetzten Kader, mit dem man viel erreichen kann. Da kämpft jeder um seine Position. Natürlich mit fairen Mitteln. Wir trainieren gut, wir arbeiten gut zusammen. Der, der nicht spielt, unterstützt den, der spielt.“


... das Spiel gegen den FC Bayern: „Wir brauchen eine Topleistung vorne und hinten. Wir dürfen nicht zu viel zulassen, wir müssen unsere Chancen nutzen, die es sicher geben wird. Und dann kann man das Spiel in München gewinnen.“

... Tipps an den frischgebackenen Papa Thomas Delaney: „Ich glaube, man muss sich schnell eingestehen, dass Schlaf nicht mehr das Wichtigste ist. Dass man auch nach einer anstrengenden Nacht gut trainieren kann. Und dass Pausen auch nachmittags nicht mehr ganz so wichtig sind. Wenn man müde nach Hause kommt, muss man auf den Mittagsschlaf auch mal verzichten und die Frau unterstützen.“

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