Mats Hummels über die Verletzung von Marco Reus

Das Interview

Mats Hummels fiel es leicht, mit Marco Reus mitzufühlen. Der Innenverteidiger war selbst schon häufiger am Sprunggelenk verletzt und weiß, welche Schmerzen damit verbunden sind. Entsprechend Leid tat ihm sein BVB-Kollege Marco Reus, als der gegen Armenien kurz vor der Pause in einem Zweikampf mit dem Sprunggelenk umknickte.

MAINZ

, 07.06.2014, 00:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mats Hummels über die Verletzung von Marco Reus

Mats Hummels hatte schon einige Male mit Verletzungen am Sprunggelenk zu kämpfen.

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Erst einmal hoffen wir, dass sich die Verletzung als nicht ganz so schwerwiegend entpuppt. Da kann ich für uns alle sprechen. Sollte er verletzt sein, tut es uns allein leid. Für ihn, weil er ein großartiger Kerl ist. Aber auch für uns. Drücken wir die Daumen, dass er am Turnier teilnehmen kann.

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Ja. Ich habe die Szene eben noch mal im Fernsehen gesehen, da leidet man wirklich mit. Ich bekomme immer ein schlechtes Gefühl, wenn ich so etwas sehe. Ich hoffe, dass er mit einer kleinen Außenbandruptur oder so etwas davonkommt und das Syndesmoseband in Ruhe gelassen wurde. Das ist immer das Wichtigste am Sprunggelenk. Wenn das Syndesmoseband durch sein sollte, dann werden wir wohl etwas brauchen, bis wir ihn wiedersehen...

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Mit einem 6:1 (0:0) im abschließenden Testspiel gegen Armenien im Gepäck tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Reise zur WM-Endrunde nach Brasilien an. Allerdings bereitete Bundestrainer Joachim Löw die Fußverletzung von BVB-Star Marco Reus Sorgen. Der Offensivspieler wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
06.06.2014
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Die Schrecksekunde des Spiels: Marco Reus krümmt sich nach einem Zweikampf vor Schmerzen am Boden. Er war mit dem linken Fuß weggeknickt.© Foto: dpa
Das Ärzte-Team der Nationalelf war sofort zur Stelle...© Foto: dpa
...und begleitete den BVB-Profi vom Platz. Für ihn kam Lukas Podolski in die Partie.© Foto: dpa
Vorher hatte Reus eine solide Partie gespielt, die beste Torchance der deutschen Elf gehabt.© Foto: dpa
Hier kommt Reus gegen den Armenier Hrayr Mkoyan einen Tick zu spät. Ob das Spiel gegen Armenien das WM-Aus für Reus bedeutet, war am Abend noch nicht klar.© Foto: dpa
Die deutsche Trainerbank war nachvollziehbarer Weise wenig begeistert von den Szenen auf dem Feld.© Foto: dpa
Die deutsche Mannschaft ließ sich von der schweren Verletzung ihres Teamkollegen aber nicht beeindrucken. André Schürrle erzielte wie schon gegen Kamerun einen Treffer.© Foto: dpa
Thomas Müller blieb diesmal blasser und musste später für Miroslav Klose vom Platz.© Foto: dpa
Hier sitzt Klose noch neben dem angeschlagenen Manuel Neuer auf der Bank. Im Tor stand wie schon gegen Kamerun: BVB-Keeper Roman Weidenfeller.© Foto: dpa
Auch Sami Khedira spielte von Beginn an. Nach seiner langen Verletzung bekam er von Trainer Löw viel Spielpraxis.© Foto: dpa
Roman Weidenfeller verlor das Elfmeter-Duell gegen seinen Teamkollegen Henrikh Mkhitaryan - Armenien kam zwischenzeitlich zum Ausgleich.© Andreas Gebert (dpa)
Doch dann legte die deutsche Elf so richtig los: Lukas Podolski sorgte mit dem 2:1 für den Auftakt zu einem späten Schützenfest.© Thomas Eisenhuth (dpa)

Nein, ich habe ihm in der Halbzeit nur noch kurz gesagt, dass ich die Daumen drücke. Aber in solchen Momenten will man als Spieler auch gar nicht viel hören. So ging es mir jedenfalls bislang immer.

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