Mitchell Langerak kennt keine Pokal-Niederlage

Australischer Glücksbringer

Viele Einsätze bekommt Mitchell Langerak derzeit in Dortmund nicht, aber vor allem im DFB-Pokal kann der australische Glücksbringer eine beeindruckende Siegesserie vorweisen. Das Gefühl einer Pokal-Niederlage kennt er nicht.

DORTMUND

, 08.04.2015, 19:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunds Torwart Mitchell Langerak kann eine beeindruckende Siegesserie im DFB-Pokal vorweisen.

Dortmunds Torwart Mitchell Langerak kann eine beeindruckende Siegesserie im DFB-Pokal vorweisen.

Mit noch feuchten Haaren und erleichtert nach einem erfolgreichen Arbeitstag tänzelte der lange Australier leichtfüßig aus dem Stadion am Dienstagabend. Es sind ja nicht viele Einsätze, die er in Dortmund bekommt. Trotz des ausgerufenen offenen Rennens ist er im Jahr 2015 die klare Nummer zwei im BVB-Tor hinter Roman Weidenfeller. Der DFB-Pokal aber, der hat seine eigenen Gesetze. Und eines lautet: Mitch Langerak  kann nicht verlieren.

Beeindruckende Serie

Gegen Hoffenheim „war es zumindest eng“, sagte der 26-Jährige. Und lachte natürlich, als er auf seine beeindruckende Serie angesprochen wurde. Vier Siege in dieser Saison, drei im Vorjahr, drei in der Saison 2011/12 mit dem krönenden Finale in Berlin. Ausgeschieden ist Langerak noch nie. Er ist so etwas wie die eingebaute Sieggarantie. Ein Glücksbringer? Der Australier lacht schon wieder schallend. Und redet lieber höflich darüber, dass er sich freue, wenn er den Kollegen mit einigen Paraden weiterhelfen konnte.

Für einen Torhüter war die Hoffenheim-Partie allemal undankbar. Zweimal schossen die Gäste in Hälfte eins auf sein Tor – zweimal war der Ball drin. Ohne, dass Langerak hätte eingreifen können. „Bamm, bamm – das war ein komisches Gefühl“, erklärte er. Danach bekam er bis in die Schlussphase nichts mehr zu tun, nur um mit einer Glanztat gegen Eugen Polanski (84.) und dann gegen Sven Schipplock (85.) den BVB in die Verlängerung zu retten. „Es ist schwer, wenn du erst nicht viel zu tun hast und dann hellwach sein musst. Ich bin froh, dass ich gut gehalten habe.“

Keine Nervenprobe

Dank „Kehlis super Tor“ blieb Langerak auch die Nervenprobe eines Elfmeterschießens erspart. Er denke aber schon, dass er ein „Elfmeterkiller“ sei, ergänzte er. Noch musste der Glücksbringer das nicht beweisen.

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