Mkhitaryan überragend - Pulisic überzeugt erneut

BVB-Einzelkritik

Auf vier Positionen hatte Thomas Tuchel seine Startelf im Vergleich zum DFB-Pokal-Halbfinale in Berlin verändert. Seine Mannschaft stellte einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass die Änderungen sie alles andere als verunsichert. Die BVB-Spieler in der Einzelkritik.

STUTTGART

von Nico Eichelbrönner

, 23.04.2016, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Henrikh Mkhitaryan (r.) bejubelt seinen Treffer zum 3:0 gemeinsam mit Marco Reus.

Henrikh Mkhitaryan (r.) bejubelt seinen Treffer zum 3:0 gemeinsam mit Marco Reus.

Roman Bürki: Trotz einiger Lücken in der Hintermannschaft musste der Dortmunder Schlussmann nur selten eingreifen. Viele Schüsse der Gastgeber wurden in letzter Sekunde geblockt - wenn nicht, war Bürki zur Stelle. Note: 3,0

 

Luskasz Piszczek: Der Rechtsverteidiger konnte den schnellen Filip Kostic zwar nicht immer aus dem Spiel nehmen, die Mehrzahl der Duelle entschied er aber für sich. Vor allem in den direkten Duellen war der Pole gewohnt zweikampfstark. Note: 3,0

Sokratis: Nachdem der Grieche in Berlin auf der Bank Platz nehmen musste, stand der in Stuttgart wieder in der Startelf. In der ersten Hälfte (33.) leistete er sich einen bösen Fehlpass im Spielaufbau, der allerdings ohne Folgen blieb. Ansonsten ein solider Auftritt des Innenverteidigers. Note: 3,5

Matthias Ginter: Zum zweiten Mal in dieser Saison kam der Weltmeister als Innenverteidiger zum Einsatz. Der ehemalige Freiburger machte vielversprechende Stuttgarter Angriffe durch gutes Stellungsspiel zunichte. Er stellte damit einmal mehr seine Polyvalenz unter Beweis. Note: 3,0

Erik Durm: In der ersten Hälfte wechselten sich beim Linksverteidiger Licht und Schatten ab. Guten Zuspielen in den Strafraum folgten Probleme beim Timing in den Zweikämpfen. Nach dem Seitenwechsel blieb der 23-Jährige dann nahezu fehlerlos. Note: 3,5

Julian Weigl: Als alleiniger Sechser hatte der Youngster in der Anfangsphase große Mühe, das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive darzustellen. Dafür konnte er jedoch recht wenig, da die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu groß waren. Mit zunehmender Spieldauer wurde dies immer besser und er als wichtige Anspielstation immer präsenter. Note: 3,0

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Bildergalerie

Bundesliga, 31. Spieltag: VfB Stuttgart - BVB 0:3 (0:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund.
23.04.2016
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Bilder der Partie Stuttgart gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Henrik Mkhitaryan: Es ist eine wahre Freude, dem Armenier beim Fußball spielen zuzuschauen. In seinem 49. Pflichtspiel in dieser Saison (Höchstwert unter allen Bundesligaspielern) war Mkhitaryan der überragende Mann auf dem Platz. An diesem Nachmittag bereitete er die ersten beiden Treffer vor, ehe er selbst mit dem Tor zum 3:0 alles klar machte. Note: 1,5

Shinji Kagawa: Der Japaner vollendete den starken Angriff über die linke Seite zum 1:0 und brachte den BVB somit in der 21. Minute auf die Siegerstraße. Mit einer schönen Flanke war er zudem am dritten Dortmunder Treffer beteiligt. Seine Formkurve zeigt weiter nach oben. Note: 2,5

Marco Reus: Sein Doppelpass mit Mkhitaryan leitete den Führungstreffer der Borussia ein. Insgesamt mit vielen guten Momenten im Spiel, allerdings stand er in dieser Partie auffällig oft im Abseits, wodurch vielversprechende Angriffe verpufften. Note: 3,5

Christian Pulisic: Der US-Amerikaner spielte gewohnt unbekümmert, erzielte den Treffer zum 2:0 und zeigte vor dem 3:0 bei seinem Dribbling und dem anschließenden Pass auf Kagawa, welch großes Talent in ihm steckt. Note: 2,0

Adrian Ramos: Der Kolumbianer vertrat den weiterhin verletzten Pierre-Emerick Aubameyang einmal mehr in der Sturmspitze. Auch wenn er ohne eigenen Treffer blieb, war es ein ordentlicher Auftritt des Angreifers. Mit seinem Pass auf Mkhitaryan vor dem 2:0 und dem Kopfball vor dem 3:0 hatte er seinen Anteil am souveränen Dortmunder Sieg. Note: 3,0

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