Modeste schockt den BVB in letzter Minute

1:2 in Köln

Borussia Dortmund hat sich am Samstag nicht selbst zum 106. Geburtstag beschenken können. Durch ein am Ende verdientes 1:2 (1:0) beim 1. FC Köln vergrößerte sich der Rückstand auf den FC Bayern auf acht Punkte. Für den BVB war es die dritte Saisonniederlage.

KÖLN

, 19.12.2015, 17:28 Uhr / Lesedauer: 3 min
Modeste schockt den BVB in letzter Minute

Matthias Ginter ist seinen Platz als Rechtsverteidiger erst einmal wieder los.

Innenverteidiger Sokratis hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel durch einen Kopfball nach einer Ecke von Henrikh Mkhitaryan in der 18. Minute in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel spielte fast nur noch der "Effzeh", der durch Simon Zoller nach einem Ausrutscher von Roman Bürki zum verdienten Ausgleich kam (82.). Kurz vor dem Abpfiff sorgte der eingewechselte Anthony Modeste für den umjubelten zweiten Treffer der Domstädter.

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Bundesliga, 17. Spieltag: 1. FC Köln - BVB 2:1 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.
19.12.2015
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Bilder der Partie Köln gegen Dortmund.© Foto: Bielefeld
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Samstag 19.12.2015, Saison 2015/2016, 1. Bundesliga, 17. Spieltag im Kšlner Rhein-Energie-Stadion, 1. FC Kšln - BVB Borussia Dortmund 2:1, Kšlner Torjubel zum 2:1: Anthony Modeste (1. FC) und Leonardo Bittencourt (1. FC) mit dem Trikot von TorschŸtze Anthony Modeste (1. FC), v.l.© Foto: Bielefeld
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Im letzten von insgesamt 30 Pflichtspielen seit der Sommerpause hatte Tuchel noch einmal die Rotationsmaschine angeworfen und seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Pokalsieg in Augsburg am vergangenen Mittwoch auf mehreren Positionen verändert. Auf den defensiven Außenbahnen ersetzen Joo-Ho Park und Matthias Ginter Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek, innen verteidigte Sokratis anstelle des angeschlagenen Sven Bender.

Modeste zunächst auf der Bank

Weiter vorne kamen Jonas Hofmann und Shinji Kagawa neu in die Elf, die in einer 4-2-3-1-Grundformation agierte. Der "Effzeh" setzte dem eine defensive 3-5-2-Aufstellung entgegen, Toptorschütze Modeste saß zunächst ebenso auf der Bank - ebenso die Ex-Borussen Leonardo Bittencourt und Milos Jojic.

Von Beginn an übernahm der BVB das Kommando im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion, das in dieser Saison ein extrem torarmer Schauplatz ist. Insofern verwunderte es nicht, dass auf beiden Seiten Torchancen zunächst nicht zu verzeichnen waren. Die Dortmunder kontrollierten den Ball, die Kölner sicherten ihren Strafraum.

Sokratis bringt den BVB in Führung

Nach 18 Minuten allerdings knackte ausgerechnet Abwehrspieler Sokratis das Kölner Bollwerk, als er nach Mkhitaryans Ecke unbedrängt den Ball ins Tor köpfen konnte. Die Führung war verdient, auch wenn sie sich nicht unbedingt angekündigt hatte.

Ausgerechnet die Dortmunder Führung führte allerdings dazu, dass die Kontrolle der Borussia etwas verloren ging und sich Unsicherheiten in die eigenen Aktionen schlichen. Vor allem Park auf der linken Seite leistete sich zahlreiche Patzer. Glück für den Linksverteidiger: Nach einem Foul des Südkoreaners und dem fälligen Freistoß köpfte Frederik Sörensen den Ball Richtung Toreck, Roman Bürki jedoch tauchte ab und entschärfte die Szene (31.).

Park im Glück

Sechs Minuten später war Park wieder im Glück, als er Pawel Olkowski im Strafraum auf den Fuß stieg, der durchaus mögliche Strafstoß-Pfiff von Referee Knut Kircher blieb allerdings aus - zum Ärger des Kölner Klubpräsidenten Werner Spinner, der sich vor der Partie in seiner kurzen Weihnachtsansprache an die Fans ausdrücklich "eine gute Schiedsrichterleistung" gewünscht hatte.

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Weil auf der gegenüberliegenden Seite Julian Weigls Schuss wenige Zentimeter zu weit links landete (36.), blieb es zur Pause beim 1:0 für den BVB. Tuchel reagierte in der Halbzeit auf die schwache Vorstellung von Park und wechselte ihn für Schmelzer aus. Auch Kapitän Mats Hummels blieb in der Kabine, für ihn spielte im zweiten Durchgang Sven Bender.

Köln am Drücker

Am Spielverlauf änderte sich durch die Wechsel allerdings zunächst nichts. Köln blieb am Drücker und kam nach Hofmanns missglückter Kläraktion zu einer weiteren Chance (48.). Dortmund dagegen suchte den richtigen Schlüssel im Spiel nach vorne, weil sowohl Pierre-Emerick Aubameyang als auch Kagawa, Hofmann und Mkhitaryan bis auf wenige Momente blass agierten. Szenen wie Ilkay Gündogans guter Flachschuss (59.) oder Hofmanns Dribbling im Strafraum (65.) blieben im zweiten Durchgang die Ausnahme.

Als Olkowski auf der Gegenseite im Strafraum Maß nahm, hatten die Kölner schon den Torschrei auf den Lippen. Bender aber warf sich halsbrecherisch dazwischen und fälschte den Ball zur Ecke ab (61.). Dortmunds Führung wackelte gegen einen jetzt deutlich mutigeren "Effzeh", der in Modeste und Bittencourt von Trainer Peter Stöger zwei frische Offensivkräfte für die Schlussphase spendiert bekam (69.).

Bittere Schlussphase

Nur noch selten gelang es der Borussia noch, für Entlastung zu sorgen. Auch das Nachrück-Verhalten ließ in beide Richtungen zu wünschen übrig. Als Gerhardt aus der Distanz schoss, war Bürki noch mit den Fingerspitzen dran (79.), dann jedoch leitete er durch einen Ausrutscher und einen dadurch verunglückten Abschlag den verdienten Ausgleich durch Simon Zoller (82.) ein.

Die Kölner hatten jetzt Lunte gerochen und blieben am Drücker. Acht Minuten plus Nachspielzeit musste der BVB noch überstehen - doch das ging schief. 60 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit versenkte Modeste den Ball im rechten Eck. Der BVB war geschlagen. Und das verdient.

 

 

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