Nach dem 3:1 gegen Neapel ist das Lachen zurück

"Reicht das noch?"

Das komplizierte Regelwerk der Uefa war auch auf dem Platz während des Spiels permanentes Thema. Kurz nach dem Anschlusstreffer des SSC Neapel zum 1:2, erzählte Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Nuri Sahin später, habe er sich Hilfe suchend an Kapitän Sebastian Kehl gewandt. "Ich habe ihn gefragt, reicht das noch?"

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 28.11.2013, 10:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Donnerstag 01.10.2015, Europa-League-Gruppenphase 2. Spieltag Hinspiel in Thessaloniki Griechenland, Saison 2015/2016, PAOK Saloniki - BV Borussia Dortmund, v-l Adnan Januza (BVB #9) Dimitrios Konstantinidisv (PAOK Thessaloniki #22) Park Joo Ho (BVB #3) 

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Donnerstag 01.10.2015, Europa-League-Gruppenphase 2. Spieltag Hinspiel in Thessaloniki Griechenland, Saison 2015/2016, PAOK Saloniki - BV Borussia Dortmund, v-l Adnan Januza (BVB #9) Dimitrios Konstantinidisv (PAOK Thessaloniki #22) Park Joo Ho (BVB #3) Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt. *** Local Caption *** 00068922

Kurz nach dem Abpfiff entlud sich die große Anspannung in unzähligen Gesten herzlicher und inniger Umarmung. Trainer Jürgen Klopp ließ keinen Spieler aus, Klopp dankte speziell auch der Südtribüne, die in der Phase, als die Partie zum Zitterspiel mutierte, zum großen Rückhalt wurde. Drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie zuvor hatten die Stimmung getrübt – jetzt durfte endlich wieder gelacht werden.Das Horrorszenario, mit zwölf Punkten aus der Champions League auszuscheiden, kann den BVB nun nicht mehr treffen. Wären alle drei Teams nach Ende der Gruppenphase punktgleich, würde eine aus den direkten Duellen der beteiligten Mannschaften erstellte Tabelle über das Weiterkommen entscheiden. Aufgrund der guten Tordifferenz hätte Dortmund dort Platz zwei sicher. Die Neapolitaner hingegen müssen zittern, und auch der FC Arsenal ist längst noch nicht durch.

Für den BVB ergeben sich drei mögliche Szenarien: Bei einem eigenen Sieg in Marseille ist Dortmund sicher weiter, unabhängig vom Ergebnis im Parallelspiel. Bei einem Dortmunder Unentschieden darf Neapel gegen Arsenal nicht gewinnen, bei einer BVB-Niederlage in Marseille müssen die Londoner zeitgleich in Italien siegen.Das Minimalziel erreichte Dortmund dank einer engagierten und auch spielerisch sehr starken Leistung hochverdient. Es war eine rassige Partie mit einer überragenden zweiten Halbzeit der Schwarzgelben, bei denen Sven Bender, der mit Nasenbeinbruch durchspielte, zum Symbol für die große Entschlossenheit wurde. "Wir haben uns als Mannschaft belohnt", meinte Kapitän Sebastian Kehl. "Wir sind sehr happy." Klopp bekannte: "Ich habe ein spektakuläres Spiel erwartet. Aber dass wir so viele Chancen herausspielen würden..."

Das alte Manko also mal wieder. Allein Robert Lewandowski (15./35.) hätte dem BVB das Zittern ersparen können, das sich nach dem 1:2-Anschlusstreffer noch verstärkte. Gute Gelegenheiten vergaben auch Marco Reus, Jakub Blaszczykowski und Pierre-Emerick Aubameyang. Der schoss immerhin den so wichtigen dritten Treffer – ein Tor, das viele Millionen Euro wert sein kann. Jetzt also Marseille. "Das wird", ahnt Klopp, "kein Zuckerschlecken. Die werden bestimmt nicht mit null Punkten aus der Champions League gehen wollen." Torhüter Roman Weidenfeller mahnte, die Konzentration noch zu erhöhen. "Wir brauchen die Entlastung vorne, gerade in engen Spielen müssen wir konzentrierter sein." Er könne, merkte er noch an, "ja nicht mit nach vorne gehen und die Dinger selber machen."

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