Nackte Zahlen belegen die derzeitige Krise des BVB

Der Kommentar

Das muss man erstmal sacken lassen. Wie im Hinspiel nur ein 1:1 gegen ein zweitklassiges Nikosia, die Chancen auf das Überwintern in der Königsklasse tendieren gegen Null, sogar die Europa League ist für Borussia Dortmund in Gefahr. Dirk Krampe kommentiert.

DORTMUND

, 02.11.2017, 00:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nackte Zahlen belegen die derzeitige Krise des BVB

Marc Bartra (l.) und der BVB warten weiter auf den Befreiungsschlag. © dpa

Das sorgte für Unmut bei den Anhängern auf den Rängen, er entlud sich in nicht zu überhörenden Pfiffen. Und die Köpfe der Spieler waren mit Abpfiff ganz weit unten.

Völlig unerwartete Wende

Borussia Dortmunds Auftritt der ersten 45 Minuten aber verdient eine differenzierte Analyse dieses erneuten Nackenschlags. Nicht alles war dort Gold, was glänzte. Aber im Vergleich zum Hinspiel auf Zypern und auch zum 2:4 am Wochenende in Hannover erlebten die Zuschauer einen anderen BVB. Einen deutlich verbesserten, es war bis zur Pause ein insgesamt strukturierterer und konzentrierterer Auftritt der Heimelf.



Mit ein wenig Spielglück hätte es ein klarer Sieg werden können, auf jeden Fall aber ein ungefährdeter Arbeitssieg, den man als Schritt in die richtige Richtung hätte abhaken können. Gar nichts deutete daraufhin, dass diese Partie dann diese Wende nehmen sollte.

Nicht akzeptabel

Doch die Folgen des Gegentors, das mit der ersten richtig dicken Chance Nikosias fiel, waren quasi sofort spürbar und unübersehbar. Das Selbstvertrauen war sofort weg, Verunsicherung kroch in die Beine. Chancen gab es dennoch, doch es passte zur derzeitigen Situation, dass der Ball dann auch mit der Brechstange nicht über die Linie wollte, dass der Torjäger vom Dienst weiter glücklos agiert und - nicht zum ersten Mal in dieser Champions-League-Saison - auch der Unparteiische nicht gerade auf Dortmunder Seite war.

Bei allem, was man zur Ehrenrettung anführen kann: Zwei Mal gegen einen Gegner vom Kaliber Apoels nicht gewonnen zu haben, das ist unterm Strich für einen Verein mit den Ansprüchen von Borussia Dortmund nicht akzeptabel. Und auch wenn Spieler und Verantwortliche mit Vehemenz das Wort "Krise" meiden wie der Teufel das Weihwasser, so sprechen die nackten Zahlen und auch die gezeigten Leistungen doch eine eindeutige Sprache.

Bosz ist jetzt gefordert

Zwei Punkte hat Borussia Dortmund aus den vier Spielen in der Champions League geholt, nur zwei Siege wettbewerbsübergreifend in den vergangenen acht Pflichtspielen. Wie man diese Bilanz bezeichnet, ist dann eigentlich auch egal.

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Bildergalerie

Champions League, 4. Spieltag: BVB - APOEL Nikosia 1:1

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Bilder der Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und APOEL Nikosia. © dpa
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Und nun kommen auch noch die Bayern. Per se daran zu glauben, dass dort der Befreiungsschlag gelingen wird, dazu müsste man schon ein großer Optimist sein. Keine leichte Situation für Peter Bosz. Schon nach Hannover wurden die Stimmen lauter, die vom Trainer eine deutliche Kurskorrektur fordern. Bosz muss jetzt zeigen, dass er die Mannschaft aus diesem Tal führen kann.

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