News und Gerüchte BVB-U23 rutscht auf Rang 18 ab – Hertha BSC trennt sich von Bobic

Ole Pohlmann im Zweikampf.
Ole Pohlmann trifft mit der BVB-U23 am Sonntag auf den SV Wehen Wiesbaden. © imago / osnapix
Lesezeit

Hier gibt es alle Neuigkeiten und Gerüchte rund um Borussia Dortmund:


<<< News-Ticker aktualisieren >>>



28. Januar, 20.23 Uhr: FC Bayern München mit drittem Remis in Serie

Der FC Bayern München hat seinen Vorsprung an der Tabellenspitze so gut wie verspielt. Gegen Eintracht Frankfurt musste sich der FCB im Topspiel am Samstagabend mit einem 1:1 begnügen. Damit hat das Team von Julian Nagelsmann nur noch einen Zähler Vorsprung auf Union Berlin. Der BVB kann mit einem Sieg in Leverkusen am Sonntag bis auf drei Punkte an den Rekordmeister heranrücken.


28. Januar, 20.15 Uhr: Personeller Paukenschlag bei Hertha BSC

Hertha BSC hat sich von Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic getrennt. Präsidium und Aufsichtsrat entschieden am Samstag nach dem enttäuschenden 0:2 (0:1) im Hauptstadtderby gegen den 1. FC Union Berlin, den 51-Jährigen „mit sofortiger Wirkung“ von dessen Aufgaben zu entbinden, wie der Verein mitteilte. Unmittelbar nach dem Spiel hatte Bobic noch Interviews gegeben, vor der Partie hatte er Trainer Sandro Schwarz eine Jobgarantie ausgesprochen. Die Hertha belegt nach dem schwachen Jahresauftakt mit Niederlagen auch beim VfL Bochum (1:3) und gegen den VfL Wolfsburg (0:5) nur Tabellenplatz 17, der nächste Abstieg droht. Für Sonntag um 13.00 Uhr hat der Klub zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Bobic war im April 2021 zur Saison 2021/22 als Geschäftsführer beim Hauptstadtklub engagiert worden und folgte damit auf den langjährigen Manager Michael Preetz. Der frühere Nationalstürmer Bobic hatte zuvor erfolgreich bei Eintracht Frankfurt gearbeitet. Auch in der vorigen Spielzeit schwebte Hertha lange Zeit in Abstiegsgefahr und konnte sich mit dem als Retter verpflichteten Felix Magath nur durch die Relegation gegen den Hamburger SV in der Bundesliga halten. Welche Folgen die Entscheidung gegen Bobic für Schwarz hat, blieb am Samstagabend offen. „Wir haben auch ein Riesenvertrauen in den Trainer“, sagte Kapitän Marco Richter nach der Derby-Niederlage. „Es ist kein Geheimnis, dass er top zu uns passt. Ihm fehlen die Punkte genauso wie uns.“ Der „gemeinsame Weg“ gehe „hoffentlich“ weiter.


28. Januar, 17.06 Uhr: BVB-U19 gewinnt Testspiel gegen Nordsjaelland

Borussia Dortmunds U19 hat am Samstag im vierten Testspiel der Wintervorbereitung den dritten Sieg eingefahren. Gegen den dänischen Klubs FC Nordsjælland siegte der BVB in Brackel mit 2:1 (1:1). Die Treffer für die Schwarzgelben erzielten Filippo Mane und Michel Ludwig.


28. Januar, 16.19 Uhr: BVB-U23 rutscht auf Rang 18 ab

Vor dem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Sonntag (14 Uhr, bei uns im Live-Ticker) spitzt sich die Lage der BVB-U23 zu. Da die Konkurrenz im Abstiegskampf am Samstag punktete, rutscht das Team von Trainer Christian Preußer (18 Punkte) – zumindest vorerst – auf Rang 18 ab. Zwickau (16.) gewann das Kellerduell in Halle (19.) mit 2:0, Bayreuth (17.) setzte sich mit 1:0 gegen Ingolstadt durch. Meppen (20., 15 Punkte) und Aue (14., 21) holten jeweils einen Punkt.


27. Januar, 12.22 Uhr: Erste Länderspiele nach der WM terminiert

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in den ersten Länderspielen seit dem WM-Vorrunden-Aus in Katar auf Peru und Belgien. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Freitag beschloss, sind die Südamerikaner am 25. März in Mainz der Auftaktgegner in diesem Jahr, am 28. März folgt in Köln das Nachbarschaftsduell mit Belgien. Bis zur Heim-EM im Sommer 2024 hat die DFB-Auswahl nur noch Testspiele zu absolvieren. Wie der DFB weiter mitteilte, will Bundestrainer Hansi Flick seinen Kader für die beiden Partien voraussichtlich am 17. März bekannt geben. „Wir freuen uns sehr auf die Spiele – alle brennen darauf, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Flick. Für seine Mannschaft beginnt damit die lange Vorbereitung auf die Europameisterschaft.


27. Januar, 09.16 Uhr: Emre Can spricht über Tumor-Operation

Der frühere Fußball-Nationalspieler Emre Can hat erstmals öffentlich über seine Tumorerkrankung gesprochen. „Ich hatte einen Tumor in der Schilddrüse und brauchte dringend eine Operation. Die Schilddrüse musste raus. Das hat einiges in meinem Leben verändert“, sagte der 29 Jahre alte Profi von Borussia Dortmund dem Streamingdienst DAZN. Der Eingriff sei vor vier Jahren gewesen: „Man merkt, du kannst so viel Geld haben, du kannst alles haben, aber Gesundheit ist das Wichtigste.“ Zum Glück sei es bei ihm nie lebensbedrohlich gewesen, er habe keine Nachwirkungen. Seit dem Eingriff muss er aber für den Rest seines Lebens jeden Morgen Tabletten nehmen, die das Fehlen der Schilddrüsenhormone ausgleichen. Und er muss regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen.

Von solchen Dingen sei er früher immer gelangweilt gewesen, „aber das gehört im Leben dazu. Das rate ich jedem, egal, wie gesund er ist. Wenn man solche Dinge rechtzeitig feststellt, kann man handeln. Bei mir war es rechtzeitig und dafür bin ich den Ärzten extrem dankbar.“ Der Tumor nahe an den Stimmbändern war während des Medizinchecks bei seinem Wechsel 2018 zu Juventus Turin entdeckt worden. „Ein, zwei Monate“ nach der Untersuchung habe ihn sein Berater öfter angerufen und gesagt, er müsse zum Arzt. „Ich wusste gar nicht, was abging. Ich kannte mich damit ja nicht aus, habe noch nie etwas von einer Schilddrüse gehört und wusste nicht, dass da ein Tumor sein kann“, erzählte der gebürtige Frankfurter. Er sei Juve dankbar, „dass die das herausgefunden haben. Allein dafür hat sich der Wechsel gelohnt.“ Can war 2018 vom FC Liverpool nach Turin gewechselt, ehe er 2020 zum BVB kam.


27. Januar, 08.48 Uhr: Ex-BVB-Profi Delaney zurück in die Bundesliga?

Drei Jahre lang trug Thomas Delaney das BVB-Trikot und wurde dank seiner resoluten Zweikampfführung schnell zu einem Publikumsliebling. Seit 2021 kickt der Däne beim spanischen Erstligisten FC Sevilla, doch bald könnte Delaney in die Bundesliga zurückkehren. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, liegt dem früheren Bremer ein Angebot der TSG 1899 Hoffenheim vor, der 31-Jährige soll bis zum Saisonende auf Leihbasis in den Kraichgau wechseln. Hoffenheim fuhr in den beiden Bundesligaspielen in 2023 gerade einmal einen Zähler ein, rangiert auf Platz 13 und hat nur drei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16.


26. Januar, 12.07 Uhr: Schalke 04 bedient sich in Glasgow

Wie der kicker berichtet, wird der FC Schalke 04 noch einmal auf dem Transfermarkt tätig. Moritz Jens soll von Celtic Glasgow für die Innenverteidigung kommen. Der 23-Jährige werde an die Königsblauen verliehen und S04 habe eine Kaufoption, solange man Erstligist bleibt. In den vergangenen beiden Spielen kassierte Schalke neun Gegentore, das soll unter Jenz nun besser werden.


26. Januar, 10.12 Uhr: Jamie Bynoe-Gittens wünscht sich „Ballon d’Or“

Am vergangenen Sonntag hatte Jamie Bynoe-Gittens entscheidenden Anteil am 4:3-Erfolg über den FC Augsburg und auch in Mainz sorgte der junge Offensivmann für Wirbel nach seiner Auswechslung. Bei der SportBild meldete der Borusse nun noch höhere Ansprüche an. „Ich möchte viele Titel gewinnen – am liebsten mit dem BVB. Und ich möchte eines Tages den Ballon d’Or gewinnen“, sagte er der Zeitung.

„Ich weiß, dass das ein sehr ambitioniertes Ziel ist, das mit ganz viel Arbeit verbunden ist. Ich bin nicht übergeschnappt, falls Sie das jetzt denken. Ich spüre, mich bringt nur dieses Mindset weiter, zu wissen, dass ich es irgendwann schaffen kann. ‚Dream big‘ – das ist mein Motto, das ich mir jeden Tag vor Augen führe“, so Jamie Bynoe-Gittens weiter, der sich nach einer Schulterverletzung gerade wieder zur Topform zurück kämpft. Vielleicht dann sogar bald zum Weltfußballer.


25. Januar, 16.01 Uhr: BVB-U23 verpflichtet Moses Otuali

Die BVB-U23 setzt ihre Umbaumaßnahmen am Kader fort. Nach der Verpflichtung von Cyrill Akono (SC Verl) und den Abgängen von Jayden Braaf (Hellas Verona), Moritz Broschinski (VfL Bochum), Marco Hober (SV Rödinghausen) und Kolbein Finnsson (Lyngby BK) vermeldet Borussia Dortmund nun die Verpflichtung eines weiteren Angreifers.

Vom Hamburger SV II kommt Moses Otuali. Der 20-jährige hat einen Vertrag bis 2025 unterschrieben. In der Regionalliga Nord hat er in dieser Saison in 20 Spielen neun Treffer erzielte und drei weitere vorbereitet. Beim HSV zählt der Deutsch-Nigerianer er zu den Stammkräften. In der Vorsaison setzte ihn ein Muskelfaserriss für zwei Monate außer Gefecht. Dennoch erzielte Otuali auch dort immerhin sieben Treffer in 18 Partien. Ausgebildet wurde der Mittelstürmer in der Jugend des Eimsbütteler TV in Hamburg, ehe er über Erzgebirge Aue zum VfL Wolfsburg und von dort zum HSV wechselte. „Wir wollten Moses eigentlich erst zum Sommer verpflichten und freuen uns uns umso mehr, dass der Wechsel nach dem Abgang von Moritz Broschinski zum VfL Bochum schon jetzt geklappt hat. Moses wird uns mit seiner Torgefahr und Geschwindigkeit sofort helfen“, sagte der Sportliche Leiter Ingo Preuß.


25. Januar, 15.23 Uhr: Finnsson verlässt die BVB-U23

Nach fast dreieinhalb Jahren verlässt Kolbeinn Finnsson den BVB. Den 23-jährige Verteidiger zieht es zum dänischen Erstligisten Lyngby BK. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten hat der Wechsel vor allem private Gründe. Finnssons Freundin lebt in Dänemark, seine Familie zudem in Island. Die größere räumliche Nähe soll den Ausschlag gegeben haben. Bereits im vergangenen Sommer hatte der Isländer mit dem Gedanken gespielt, sich Richtung Schweden oder Belgien zu verabschieden. Im August 2019 war Finnsson vom englischen Zweitligisten FC Brentford nach Dortmund gewechselt. „Kolli hat über drei Jahre für den BVB gespielt und dabei immer alles gegeben. Er ist ein guter Typ, der sicher auch in Dänemark seinen Weg gehen wird“, sagte Ingo Preuß, Sportlicher Leitet der U23.

In den ersten beiden Jahren beim BVB konnte er den in ihn gesetzten Erwartungen nur teilweise gerecht werden. In der Regionalliga West kam er auf 45 Einsätze sowie vier Tore und vier Assists. In der vergangenen Saison in der 3. Liga gelang Finnsson der erhoffte Durchbruch. Wegen zweier Verletzungen brachte er es zwar nur auf 18 Spiele. Dennoch hatte der introvertierte Isländer nun seine Rolle auf und neben dem Feld gefunden. In dieser Saison zählte der 23-Jährige auch unter Christian Preußer zum Stammpersonal, kam auf 13 Einsätze. Bei der 1:3-Niederlage in Bayreuth stand Kolbeinn Finnsson letztmals für den BVB auf dem Rasen.


24. Januar, 22.58 Uhr: FC Bayern patzt gegen Köln – Debakel für Hertha

Der FC Bayern München hat die erste Niederlage im neuen Fußball-Jahr nur knapp verhindert. Joshua Kimmich rettete mit seinem Treffer in der 90. Minute am Dienstagabend zumindest ein 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Köln. Durch das zweite Unentschieden nach Wiederbeginn der Bundesliga liegen die Münchner als Tabellenführer vier Punkte vor RB Leipzig.

Die Sachsen schoben sich durch ein 6:1 (4:0) bei Schlusslicht FC Schalke 04 zumindest vorübergehend auf Platz zwei. Hertha BSC verlor beim 0:5 (0:3) gegen den VfL Wolfsburg auch das zweite Spiel des Jahres und bleibt vor Schalke auf einem direkten Abstiegsplatz. Der VfB Stuttgart verpasste beim 2:2 (1:1) bei der TSG Hoffenheim durch ein spätes Gegentor seinen ersten Sieg unter Trainer-Rückkehrer Bruno Labbadia. Die Schwaben verließen dennoch vorerst die Abstiegszone.


24. Januar, 20.57 Uhr: Nächster Rückschlag für den FC Schalke 04

RB Leipzig hat die Abstiegssorgen des FC Schalke 04 weiter verschärft. Die Sachsen setzten sich am Dienstagabend zum Auftakt des 17. Spieltags mit 6:1 (4:0) beim Tabellenletzten durch. Der S04 bleibt nach der zwölften Saisonniederlage mit großem Rückstand 18. Andre Silva (7./44. Minute), Benjamin Henrichs (15.), Nationalstürmer Timo Werner (45.+2) trafen für die Mannschaft von Trainer Marco Rose schon vor der Pause. Dani Olmo (83.) und Yussuf Poulsen (89.) erhöhten kurz vor Ende. Aufsteiger Schalke kam durch Soichiro Kozuki nach einer Leistungssteigerung nur zum zwischenzeitlichen 1:4 (56.). Insgesamt präsentierte sich das Team von Thomas Reis drei Tage nach dem 0:3 gegen Frankfurt aber vor allem defensiv schwach und hätte noch höher verlieren können.


24. Januar, 17.22 Uhr: Konrad Laimer wechselt zum FC Bayern

Der Leipziger Mittelfeldspieler Konrad Laimer wechselt im Sommer ablösefrei zum FC Bayern. Das hatte sich schon länger angedeutet, am Dienstag wurde der Vertrag unterschrieben. Unter dem jetzigen FCB-Trainer Julian Nagelsmann ging der Stern des Sechsers bei RBL erst so richtig auf. Stattdessen soll Marcel Sabitzer, auch Ex-Leipziger, die Bayern schon wieder verlassen. Noch im vergangenen Jahr traf der Österreicher beim Sieg der Ostdeutschen im Signal Iduna Park, allerdings laborierte er in dieser Saison lange an einem Syndesmosebandriss. Passenderweise gegen die Bayern feierte er am vergangenen Freitag sein Comeback.


24. Januar, 14.04 Uhr: BVB-Handballerinnen wollen Fan-Rekord

Am 19. Februar spielen Borussia Dortmunds Handball-Damen im letzten Gruppenspiel der European League um den Einzug ins Viertelfinale und wollen dabei einen Fan-Rekord aufstellen. Zur Zeit steht dieser bei 8700 Anhänger aus dem Jahr 1997. Beim Duell gegen Siofok KC aus Ungarn sollen in der Westfalenhalle mehr als 11.000 Fans zu den Handballerinnen kommen. Tickets gibt es auf der Internetseite des BVB, sie kosten zwischen fünf und 15 Euro. Anwurf des Spiels ist um 14 Uhr.


24. Januar, 12.02 Uhr: Hat der BVB Interesse an Julien Duranville?

Laut der belgischen Zeitung „Het Nieuwsblad“ zeigt der BVB Interesse am belgischen Youngster Julien Duranville. Spätestens im Sommer sei der 16-Jährige vom RSC Anderlecht im Visier der Dortmunder. 10 Millionen Euro wolle der BVB bieten. Das Talent selbst habe die Borussia in der Tageszeitung als „Traumverein“ bezeichnet, ein Verkauf laut den Informationen stehe „unmittelbar bevor“. Für den RSC kam der Rechtsaußen in dieser Saison sechsmal zum Einsatz in der belgischen Jupiler Pro League. Dazu lief er viermal in der Conference League auf und traf einmal.


24. Januar, 10.51 Uhr: Irres Tausch-Gerücht um Jude Bellingham

Noch immer ist Zukunft von BVB-Start Jude Bellingham ungeklärt. Nahezu täglich kommen neue Gerüchte auf den Markt, nun gibt es auch bei Real Madrid eine verrückte Idee. Laut „Sky“ gebe es Überlegungen, Eduardo Camavinga zusammen mit 100 Millionen Euro Ablöse für Jude Bellingham zu bieten. Allerdings erklärt der Sender auch, dass es unsicher sei, ob dem BVB tatsächlich ein solches Angebot unterschlagen wurde. Der 20-jährige Franzose ist wichtiger Mittelfeldspieler bei den Madrilenen und hat noch einen Vertrag bis 2027.


23. Januar, 17.55 Uhr: Marco Hober wechselt zum SV Rödinghausen

Sportlich lief die erste Saisonhälfte nicht nach Wunsch für die U23 von Borussia Dortmund. Ein Teil des Problems war auch der zu große Kader mit mehr als 30 Akteuren. Einige Spieler kamen in den Pflichtspielen gar nicht oder nur sehr sporadisch zum Einsatz. In der Winterpause soll das Aufgebot daher verringert werden. Die BVB-U23 ist in dieser Hinsicht einen Schritt vorangekommen.

Nach mehr als vier Jahren in Dortmund wechselt Marco Hober zum West-Regionalligisten SV Rödinghausen. Der gebürtige Bielefelder genießt beim BVB wegen seines offenen Wesens große Sympathien. In seiner ersten Saison beim BVB unter Jan Siewert kam er lediglich auf neun Einsätze. In den folgenden Jahren unter Mike Tullberg und Enrico Maaßen aber zählte der 27-Jährige zum Stammpersonal. Als Kreativgeist im zentralen Mittelfeld hatte er seinen Anteil in der Saison 20/21 am Aufstieg in die 3. Liga.

Dort aber kam Hober, der im Team wegen seiner integrativen Art geschätzt wird, nur noch selten zum Zug. Anfang der vergangenen Saison warf ihn für einige Monate eine Sehnenentzündung aus der Bahn. Erst Mitte Oktober feierte er sein Comeback auf dem Rasen. Hober kam nur noch in sechs Partien über die vollen 90 Minuten zum Einsatz. In dieser Saison reduzierten sich seine Einsatzzeiten unter Trainer Christian Preußer nochmals deutlich. Zur Winterpause stehen lediglich vier Spiele mit insgesamt 94 Einsatzminuten zu Buche. Deshalb schließt sich Hober nun dem SV Rödinghausen an, um in der Regionalliga West wieder mehr Spielpraxis zu erhalten.

„Mit Marco Hober bekommen wir einen technisch sehr versierten und erfahrenen Spieler, der unseren Kader absolut bereichern wird“, meint Rödinghausens Geschäftsführer Alexander Müller. „Der Transfer war zunächst für den Sommer geplant, nun sind wir umso glücklicher, dass es bereits jetzt funktioniert hat.“