Borussia Dortmund

NRW führt 2G-Regel im Freizeitbereich ein: Was das für den BVB bedeutet

Bald dürfen in NRW nur noch Geimpfte und Genesene ins Fußballstadion. Auch Borussia Dortmund muss sich nun für die neue Corona-Verordnung wappnen.
Auch bei BVB-Heimspielen gilt demnächst wieder die 2G-Regel. © picture alliance/dpa

Die weiter stark steigenden Infektionszahlen lassen der NRW-Landesregierung keine Wahl: Flächendeckend will sie im Freizeitbereich die 2G-Regel einführen. Das hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettsitzung angekündigt. Die Regelung betreffe demnach explizit auch den Stadionbesuch, der somit nur noch nachweisbar geimpften und genesenen Zuschauern möglich ist.

2G-Änderung betrifft BVB-Spiel gegen Stuttgart noch nicht

Noch in dieser Woche soll die Regelung beschlossen, im Laufe der nächsten Woche dann umgesetzt werden. Das BVB-Spiel gegen den VfB Stuttgart an diesem Samstag ist also nicht von den geänderten Zugangsbeschränkungen betroffen. Für BVB-Fans gilt die 2G-Regelung damit erstmals im Heimspiel gegen den FC Bayern München am 4. Dezember.

Borussia Dortmund hat damit noch zweieinhalb Wochen Zeit, sich für die strengeren Einlassbedingungen zu wappnen. Da sich die der Ticketkontrolle vorgelagerte Corona-Kontrolle am Stadion zuletzt schon eingespielt hat, dürfte das aber keine große Herausforderung für die Schwarzgelben darstellen. Die Ordner müssen ab dem 4. Dezember allerdings alle ungeimpften Besucher zurückweisen – also so, wie es bis vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz am 16. Oktober auch schon war. In den Hospitality-Bereichen im Stadion herrschte die ganze Zeit über, seit Wiederzulassung der Zuschauer, bereits 2G.

BVB hat noch keine Karten an Ungeimpfte für das Bayern-Spiel verkauft

Da der Ticket-Vorverkauf für die Partie gegen Bayern noch nicht begonnen hat, sind also auch noch keine Karten von ungeimpften Fans gekauft worden, die nun erstattet werden müssten. Für ungeimpfte Dauerkartenbesitzer der Borussia dürfte es mit dem Blick auf die neue 2G-Regelung im gesamten Freizeitbereich wenig Sinn ergeben, das Saisonticket jetzt freischalten zu lassen. Es sei denn, sie wollen es über den regulären Zweitmarkt an geimpfte oder genesene Fans weitergeben. Der BVB hat den 30.000 Sitzplatz-Dauerkarteninhaber gerade erst die Freischaltung angeboten. Laut NRW-Landesregierung sollen für Kinder und Jugendliche auch im Stadion Ausnahmen von der 2G-Regel gelten.

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