Offener Brief - Günna rechnet mit der Mannschaft ab

Klartext schwarzgelb

Den Abschied von BVB-Trainer Jürgen Klopp bedauert Bruno "Günna" Knust sehr. Was den Nachfolger angeht, hat der Kabarettist klare Vorstellungen. In einem offenen Brief rechnet er mit der Mannschaft ab und wünscht den Spielern einen "medizinballfixierten Borderliner der übelsten Kategorie".

DORTMUND

17.04.2015, 11:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Liebe Mannschaft, liebe Lethargischen, Verletzten oder Glücklosen, liebe Krieger und Nix-auf-die-Reihe-Krieger, liebe Übergewichtigen, liebe Doppelgänger ehemaliger Borussenstars, liebe Ball-Verstolperer, verhinderte Modedesigner, Dönerweitwerfer, Hotel-Struller, Fahrschüler und Frisör-Models, liebe kurzbehosten Jungunternehmer, liebe Welt- und Waldmeister,

Was hier in Dortmund jetzt passiert ist – habe ich immer geglaubt – passiert uns nicht. Wir sind irgendwie anders. Wir sind keine Bayern, wir sind keine Schalker, wir sind nicht wie die vielen HSVs dieser Liga, die immer den Gesetzmäßigkeiten des der Branche folgen müssen.

Liebe Mannschaft, vielen Dank für die fehlende Fokussierung auf euren Beruf in dieser Saison, vielen Dank für eure dauerhaft gepflegten, konstanten Formkrisen, Danke auch für die ständige Schönquatscherei vor allen Kameras dieser Welt.

Bei allem Respekt, aber wenn es nicht so irrsinnig wäre, wenn es nicht so abwegig wäre, würde ich euch als Nachfolger für Kloppo gerne einen extremen Unsympathen, einen medizinballfixierten Borderliner der übelsten Kategorie wünschen, einen, der es selbst mir schwer macht, dem BVB die Treue zu halten.

Euer Günna

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