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Oliver Kirch über Risiko und Vertragsgespräche

Das BVB-Interview

Aus dem Nichts spielte sich Oliver Kirch in den vergangenen Wochen beim BVB ins Rampenlicht. Matthias Dersch sprach mit dem Sechser im zweiten Teil unseres großen Interviews über seine persönliche Entwicklung, Altersdiskriminierung und die anstehenden Vertragsgespräche.

DORTMUND

, 25.04.2014 / Lesedauer: 4 min
Oliver Kirch über Risiko und Vertragsgespräche

Hat eine imposante Entwicklung beim BVB durchgemacht: Oliver Kirch.

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Die Karriere des Oliver Kirch in Bildern

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25.04.2014
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Die Karriere des Oliver Kirch in Bildern.© Foto: dpa
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Mich jetzt zu ärgern wäre doch völlig falsch. Ich kann mich nur freuen und verspüre auch so  etwas wie Genugtuung für den Zuspruch, den ich derzeit bekomme. So kann es gerne weitergehen. Obwohl bei mir eine 3 vorne steht, war ich körperlich nie fitter als jetzt.

31 ist nur eine Zahl, auch wenn es im Fußball mittlerweile verpönt ist, jemand mit einer 3 vorne zu holen. Aber ich bin gegen Altersdiskriminierung im Fußball. (lacht) Man muss immer den Einzelfall betrachten.

Nein. Es war eine besondere Situation, als ich damals gekommen bin. Der Trainer ist ein Risiko gegangen mit meiner Verpflichtung. Das rechne ich ihm bis heute hoch an. Die Gründe dafür, dass es so lange gedauert hat, die suche ich bei mir selbst.

Im ersten Jahr waren meine Leistungen einfach noch nicht so, dass ich eine größere Rolle einfordern konnte. In diesem Jahr habe ich mich gesteigert. Das zeige ich im Moment.

Genau. Mein Problem war es immer, dass ich in meinen bisherigen Vereinen auf drei, vier Positionen spielen musste, mich aber nirgendwo festspielen konnte. Meinen festen Platz habe ich erst jetzt gefunden. Das finde ich etwas schade. Das hätte gerne etwas früher in meiner Karriere passieren dürfen.

Ich werde mit sehr offenen Ohren in das Gespräch gehen. Auf dem Papier bin ich kein junger Hüpfer mehr. Natürlich muss ich für mich herausfinden, was ich in den nächsten Jahren machen möchte. Aber ich fühle mich hier sehr wohl und zuhause. Nicht nur in der Stadt, sondern auch im Verein. Der BVB war schon immer mein Lieblingsklub, insofern ist die Verbindung noch einmal ein Stück enger. Deshalb kann ich mir vorstellen, hier noch einige Zeit zu bleiben, wenn die aktuelle Phase anhält. Mir ist klar, dass ich hier nächste Saison nicht als Nummer 1 oder 2 ins Rennen gehen würde. Aber ich würde natürlich gerne mehr  beitragen als in den vergangenen anderthalb Jahren.

...ich sehe es deshalb auch als Anerkennung, dass so ein Gespräch überhaupt stattfindet. Vor einigen Monaten wäre das  bestimmt nicht realistisch gewesen.

Es gibt verschiedene Modelle. Auch im Ausland gäbe es verschiedene Dinge, die ich reizvoll finde. Ich war jetzt anderthalb Jahre fast nur ein Statist, dafür spielt man kein Fußball. Aber die Situation hier im Moment ist genauso, wie ich es mir erträumt habe. Ich bin nicht blind, ich weiß, dass die Konkurrenz nächste Saison sehr groß sein würde. Aber ich habe Blut geleckt und würde gerne dranbleiben. Ich gehe deshalb sehr offen ins Gespräch.

(lacht) Nuri hat ja einen sehr guten Draht zu unserer sportlichen Leitung. Vielleicht weiß er schon mehr als ich...

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