Patschinskis Buckel

DORTMUND Die Bestnote hatte er sich allemal verdient: Uwe Hünemeier – er klärte und rettete an allen Ecken und Kanten, wenn es im BVB-Strafraum brannte. Und das passierte öfters im Spiel des BVB gegen den Union Berlin.

von Von Harald Gehring

, 17.02.2008, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Borussias "Abwehrturm": Uwe Hünemeier

Borussias "Abwehrturm": Uwe Hünemeier

Um so schmerzlicher war der Strafstoß-Pfiff, als Hünemeiers Kontrahent im Kopfballduell, Berlins Nico Patschinski, zu Boden ging. „Wir springen beide hoch, aber Patschinski macht einen Buckel und behindert eigentlich mich. Aber er lässt sich routiniert fallen, und der Schiedsrichter pfeift. Also Elfmeter“, schildert Uwe Hünemeier  das Geschehen.

 „Wenn der Schiri das pfeift, dann muss praktisch nach allen Ecken oder Freistößen jede Aktion eines Defensivspielers im eigenen Strafraum gegen einen Kontrahenten abgepfiffen werden“, sagt Hünemeier und fügt hinzu: „Für uns war der Punkt gegen eine stark besetzte Mannschaft wie Union sehr wichtig. Das wird sich noch zeigen. Wichtig ist, dass Lars Ricken am nächsten Samstag in Essen spielt. Er hat uns gegen Union gefehlt. Das war schnell zu spüren, als niemand da war, um unser Spiel zu beruhigen und für Ballsicherheit zu sorgen.“

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