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Peter Stöger ist positiv gestimmt für das Rückspiel

BVB ringt Bergamo nieder

Der BVB zittert sich im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League gegen Bergamo zu einem 3:2-Sieg. Trainer Peter Stöger ist trotz erneuter Patzer in der Defensive positiv gestimmt.

DORTMUND

, 16.02.2018, 00:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Stöger ist positiv gestimmt für das Rückspiel

BVB-Trainer Peter Stöger zeigt sich gewohnt fannah. © imago

Peter Stöger wollte sich erst gar nicht auf den Weg des Jammerns über die beiden unnötigen Gegentore begeben. "Die Ausgangssituation ist nicht so schlecht, wir haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir schwer zu schlagen sind", meinte Borussia Dortmunds Trainer nach dem knappen 3:2 gegen Bergamo. "Ich bin ganz positiv gestimmt für das Rückspiel."

"Das war zu wenig Gegenwehr"

Auch für Stöger war es allerdings unverständlich, wie seine Mannschaft "nach einer ordentlichen ersten Hälfte" die Startphase des zweiten Durchgangs gestaltet hatte. "Wir wussten, dass wir aktiv bleiben mussten. Das war der Plan. Doch dann haben wir es ihnen bei den beiden Gegentoren viel zu einfach gemacht. Da war viel zu wenig Gegenwehr." Stöger beeindruckte dann, wie seine Mannschaft sich gegen die Niederlage und den drohenden K.o. stemmte. "Man hat gesehen, dass die Jungs unbedingt gewinnen wollten."

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Matchwinner Michy Batshuayi im Winter geholt zu haben, sei "ein guter Schachzug" gewesen, meinte Stöger noch grinsend. Der Belgier habe sich schnell integriert, "er trägt unsere Ziele mit, es passt gut mit seinen persönlichen Zielen zusammen. Es funktioniert bislang gut!" Überraschend sei das allerdings nicht für ihn, so Dortmunds Trainer. "Seine gute Quote war uns ja bekannt." Dass Batshuayi wie beim 1:0 auch defensiv für die Mannschaft arbeite und mit seiner Balleroberung das 1:0 eingeleitet habe, gefalle ihm als "Defensiv-Trainer besonders".

Schürrle überzeugt

Genau so wenig überraschend kommt für den Österreicher die Leistungsexplosion von Andre Schürrle, der auch gegen Bergamo einen überzeugenden Auftritt auf den Rasen legte und gerade in der ersten Hälfte ein Aktivposten war. "Andre beginnt das abzurufen, was er an Qualität mitbringt. Er war oft verletzt, jetzt kriegt er Spielpraxis, kriegt Vertrauen und zeigt mehr und mehr, was er an Talent hat."

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