Petition für Waldbühne - BVB prüft Alternative

Public Viewing in Berlin

Das Public Viewing an der Waldbühne in Berlin wird es für die BVB-Fans zum Pokalfinale nicht geben. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der vergangenen Woche entschieden. BVB-Anhänger Carsten Guhlke will dennoch für das Rudelgucken direkt am Olympiastadion kämpfen und hat eine Online-Petition gestartet.

DORTMUND

, 24.04.2014, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Petition für Waldbühne - BVB prüft Alternative

In diesem Jahr soll es nach einem Beschluss des DFB kein Public Viewing an der Waldbühne geben.

Der DFB hatte das Public Viewing an der Waldbühne in der vergangenen Woche aus Sicherheitsbedenken abgesagt. "Das ist eine sehr allgemeine Aussage", sagt Carsten Guhlke. "Und ein sehr schnelles Nein." Er will mit seiner Petition erreichen, dass der DFB die Gründe näher erläutert und noch einmal neu diskutiert.

"Vor zwei Jahren war es doch ein ganz friedliches Public Viewing", sagt der 27-jährige aus Frankfurt, der selbst im Sicherheitsdienst tätig ist. "Es wäre schön, wenn sich die BVB-Fans gesammelt an einem Punkt treffen könnten. Ein viel größeres Problem wäre es doch, wenn 18.000 Fans sich auf Kneipen verteilen und dort auch auf Bayern-Fans treffen", sagt er.

Mit dem großen Ansturm auf seine Petition habe er nicht gerechnet. Bis zum 28. April (Montag) kann noch abgestimmt werden. Der BVB hatte die Entscheidung des DFB, das Public Viewing abzusagen, bereits kritisiert. "Wir haben mehrfach interveniert, es wurde aber leider aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen nicht genehmigt“, sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge am vergangenen Donnerstag.

Carsten Cramer, Direktor Vertrieb & Marketing beim BVB, bestätigte am Donnerstagabend auf Anfrage dieser Redaktion: "Wir arbeiten an einer Lösung vor Ort und sind zuversichtlich, bis zum Beginn der kommenden Woche eine gute Alternativlösung zur Waldbühne zu finden."

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