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Piszczek sichert wackeligem BVB drei Punkte

2:1 in Bremen

Borussia Dortmund ist mit einem hart erkämpften 2:1 (1:0) bei Werder Bremen aus der Winterpause zurückgekommen. Nach einer guten Anfangsphase und rund 50 Minuten Überzahl tat sich der BVB im Weserstadion sehr schwer und zeigte viele Unzulänglichkeiten.

BREMEN

, 21.01.2017, 17:28 Uhr / Lesedauer: 3 min
Piszczek sichert wackeligem BVB drei Punkte

Lukasz Piszczek (l.) bejubelt seinen Treffer zum 2:1 gemeinsam mit Raphael Guerreiro.

Treffer von Andre Schürrle (5.) und Lukasz Piszczek (71.) stellten den keinesfalls souverän herausgespielten Erfolg sicher. Bremen war auch nach der Roten Karte gegen Torhüter Jaroslav Drobny (39./Notbremse gegen Marco Reus) in der Lage, die sehr konfus agierende BVB-Defensive in Verlegenheit zu bringen. Fin Bartels traf zum zwischenzeitlichen 1:1 (60.).

Schürrle benötigt keine 300 Sekunden

Als er im Trainingslager darüber sinnierte, wie in diesem Team künftig seine Rolle definiert sein könnte, da gab sich Andre Schürrle sehr selbstkritisch. Er sprach von einer sehr schwierigen Hinrunde, davon, dass er seinen Platz "verloren" habe, und dass er sich sehr viel vornehme für die 18 Bundesliga-Spiele und die, die in den Pokalwettbewerben noch folgen.

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Bundesliga, 17. Spieltag: Werder Bremen - BVB 1:2 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.
21.01.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.© Foto: Guido Kirchner
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Schürrle brauchte keine 300 Sekunden, um seinem Trainer Thomas Tuchel zu beweisen, dass dessen Einschätzung, Schürrle sei der beste Aubameyang-Ersatz, nicht so ganz falsch war. Als Serge Gnabry gegen Marco Reus klären wollte, den Ball aber sträflich in Richtung eigenes Tor spielte, da war Schürrle hellwach. Er umkurvte Jaroslav Drobny, sein Linksschuss landete zum 1:0 für den BVB im Netz.

Gegentreffer zeigt Wirkung

Perfekter kann man eigentlich nicht starten nach der Winterpause, und wessen Herz für die Grün-Weißen schlug, dem musste schon Angst und Bange werden. Der Gegentreffer zeigte Wirkung bei Werder, Schürrle, der mit Reus von Bremens Abwehr kaum zu kontrollieren war, hatte gleich eine nächste dicke Chance, als er im Fallen aufs Tor schoss. Drobny musste sich ganz lang machen (11.).

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Dass die Bremer sich dann doch deutlich mehr wehren würden, durfte man ewarten. Dass er BVB die Fäden so leichtfertig aus den Händen geben würde, kam aber überraschend. Etliche schlampige Anspiele, fehlende Ansprache auf dem Rasen und zum Teil slapstickhafte Verteidigungsaktionen ebneten Werder den Weg in dieses Spiel. Etliche Spieler in Reihen der Schwarzgelben wirkten unkonzentriert in ihrem Tun, so hatte Fin Bartels nach Bremens erstem konstruktivem Angriff eine erste Chance, die Roman Weifenfeller vereitelte (32.). Im Nachgang zu dieser Szene stieg Robert Bauer rüde gegen Reus ein - das gab zu Recht Gelb.

Dortmund komplett draußen

Werder war nun im Spiel, beziehungsweise der BVB komplett draußen. Die Dortmunder Abwehr wirkte auch mit Sokratis zunehmend konfus, Thomas Delaney hatte die nächste dicke Chance, als er aus zehn Metern aus der Drehung abzog. Weidenfeller rettete mit einem Klasse-Reflex, den Nachschuss drosch Moisander über das Tor (35.).

Es wurde hektischer auf dem Rasen, vor allem, als Drobny nach einem langen Pass von Gonzalo Castro gegen Reus zu spät kam und ihn rüde von den Beinen holte. Rot war die korrekte Folge (39.), doch auch in Unterzahl und ohne den früh ausgewechselten Gnabry und den für Ersatztorwart Wiedwald weichenden Pizarro hatte Werder die nächste dicke Gelegenheit: Christian Pulisic ließ sich im Zweikampf mit Clemens Fritz arg einfach ausspielen, dessen Schuss klatschte an die Unterkante der Latte (45.+2).

Erhitzte Gemüter

Die Pause gab beiden Seiten die Gelegenheit, die erhitzten Gemüter abzukühlen. Tuchel musste Marcel Schmelzer, der über Schmerzen geklagt hatte, durch Erik Durm ersetzen. Trotz Überzahl tat sich die Borussia nach Wiederbeginn schwer damit, die Spielkontrolle zurückzuerlangen. Erst Kagawas Pass auf Reus eröffnete Dortmund die nächste Gelegenheit, Wiedwald rettete mit einem Fuß (57.).

Doch die dilettantische Abwehrarbeit der Schwarzgelben setzten sich fort und sollte bestraft werden: Weigl verlor im Mittelfeld ein Kopfballduell gegen Delaney, Ginter verweigerte den Zweikampf gwgwn Fritz, Bartels, der mit Ball auch noch Sokratis abschüttelte und Weidenfeller im Fallen keine Chance ließ - das 1:1 (60.) war nicht unverdient für die Grün-Weißen, die als aufopferungsvoll kämpfende Einheit auftraten.

Piszczek gedankenschnell

Tuchel reagierte mit einem Doppelwechsel, Raphael Guerreiro und Ousmane Dembele sollten die Zielstrebigkeit ins Spiel der Dortmunder zurückbringen, die seit der 15. Minute verloren gegangen war. Es war allerdings bezeichnend, dass beim 2:1 auch jede Menge Dusel im Spiel war. Guerreiros Schuss wurde zur Bogenlampe abgefälscht, Lukasz Piszczek war gedankenschnell zur Stelle (71.).  

Besser wurde es trotz der Führung nicht mehr, die Unzulänglichkeiten im Spiel des BVB blieben. Es war am Ende ein Sieg, bei dem nur das Ergebnis zufrieden stellen konnte.

 

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