Pulisic spielt immer mutig - Ramos erzielt Doppelpack

BVB-Einzelkritik

Auf acht Positionen verändert gegenüber dem Liverpool-Spiel, in Christian Pulisic und Felix Passlack zwei 17-Jährige in der Startelf - Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel handelte kreativ und mutig bei seiner Mannschaftsaufstellung. Beim (2:0) gegen den Hamburger SV ging die Rechnung wunderbar auf. Die Dortmunder in der Einzelkritik.

DORTMUND

, 17.04.2016, 18:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pulisic spielt immer mutig - Ramos erzielt Doppelpack

Nicht nur beim BVB, auch bei den US-Boys setzt Pulisic Akzente.

Roman Bürki: Der Schweizer war fast ausschließlich als mitspielender Torwart gefragt, bei den wenigen Hamburger Chancen musste er kaum eingreifen. Note: 3,0

Matthias Ginter: Er kam als rechter Offensivverteidiger immer wieder in gute Flankenposition, bei sechs Eingaben bis zur Pause sprang aber nichts heraus. Zögerlich und unpräzise bei seinen Vorstößen. Nicht ganz stellungssicher in der Defensive, Hamburg kam über seine Seite immer mal wieder ins Rollen. Nach dem Wechsel hinten links ohne große Aufgaben und dann ausgewechselt. Note: 4,0

Sven Bender: Ilicevic kam nach HSV-Konter in seinem Rücken zum Kopfball (18.), dann konnte er von Glück reden, dass sein Stolper-Patzer von Schipplock nicht ausgenutzt wurde (36.). Fing sich aber und spielte solide weiter. Note: 3,5

Mats Hummels: Sehr präsent im Stellungsspiel, klärte viele Hamburger Angriffe in der Entstehung und gegen Schipplock in höchster Not (36.). Legte obendrein Pulisic den Führungstreffer auf (38.). Einfach gut. Note: 2,0

Felix Passlack: Zum zweiten Mal stand der 17-Jährige in der Startelf, zuvor beim 2:0 in Darmstadt, gegen den HSV auf der eher ungewohnten Position als Linksverteidiger. Hielt Müller weitgehend in Schach und sich sonst zurück, bis er nach Doppelpass mit Castro von Ostrzolek im Strafraum gelegt wurde, das hätte einen Strafstoß geben müssen (46.). Nach der Pause spielte er rechts auf seiner gewohnten Bahn, dort auffälliger. Note: 3,0

Gonzalo Castro: Gefiel erst mit erfolgreichen Aktionen im Gegenpressing, in Durchgang zwei dann mit mehr Offensivaktionen. Mit etwas mehr Fortune hätte ihm ein Treffer gelingen können. Nach 75 Minuten machte er Platz. Note: 3,0

Ilkay Gündogan: Nahm häufiger das Tempo raus, hatte ja auch nicht die ganz schnellen Mitspieler vor sich wie sonst. Trotzdem immer wieder Initiator von guten Gelegenheiten (61.). Trotz Wechselgerüchten mit Applaus verabschiedet (75.). Note: 3,0

Nuri Sahin: Mit Höhen und Tiefen und einem blitzgescheiten Pass auf Ramos, als er geistesgegenwärtig den Ball in die Tiefe spielte (44.). Wiederholte das mit Aubameyang (85.). Dirigierte und schuftete viel, alles gelang ihm nicht. Note: 3,0

Shinji Kagawa: So richtig rund lief es nicht für den Japaner. Als er vor seinem Torerfolg stand, rammte Adler ihn um (52.). Sein abgefälschter Schuss gilt als Assist für Ramos (86.). Note: 3,0

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Bildergalerie

Bundesliga, 30. Spieltag: BVB - Hamburger SV 3:0 (2:0)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV.
17.04.2016
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: dpa
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Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Hamburger SV, 30. Spieltag am 17.04.2016 im Signal Iduna Park, Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Dortmunds Matthias Ginter (r) und Hamburgs Ivo Ilicevic kämpfen um den Ball. Foto: Guido Kirchner/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
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Adrian Ramos: War viel unterwegs, um sich anzubieten. Kontern und Kopfbälle liegen ihm jedoch mehr als (Doppel-)Passspiel. Was für ein toller Konterspieler er sein kann, bewies der Kolumbianer dann beim sehenswerten Treffer zum 2:0 (44.). Es folgte ein Traumpass auf Kagawa, der dann von Adler abgeräumt wurde (52.). Verpasste dann den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss (61.), kurz vor Schluss mit dem richtigen Riecher beim Abstauber (86.). Note: 1,5

Christian Pulisic: Hatte sich die Nominierung mit seinem starken Auftritt in Gelsenkirchen verdient. Immer mutig, die erste Schusschance blockte Ekdal (21.), dann im Strafraum leicht an Schipplock vorbei und aus zehn Metern eiskalt flach ins kurze Eck - sein erstes Bundesligator (38.). Mit 17 Jahren und 212 Tagen der viertjüngste Bundesliga-Torschütze. Ihm gelang im Spiel nicht alles - aber mehr, als man erwarten darf. Note: 2,0

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