Ramos: "BVB eine der besten Mannschaften der Welt"

Neuzugang aus Berlin

Adrian Ramos hat in seinen fünf Jahren in Berlin nicht viel mit den Medien gesprochen. Der Kolumbianer ist ein schüchterner Vertreter seiner Zunft. Doch am Mittwoch trat er für ein Pressegespräch mal wieder ins Licht der Öffentlichkeit - und sprach dabei auch über den BVB.

Berlin

, 07.05.2014, 18:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ramos: "BVB eine der besten Mannschaften der Welt"

Der Berliner Topscorer Adrian Ramos wird täglich behandelt, sein Einsatz gegen Leverkusen ist fraglich. Foto: Rainer Jensen

Die Presserunde am Mittwoch mit Ramos ist einer der wenigen öffentlichen Auftritte des Kolumbianers in Berlin. Er hat sich selten selbst zu Wort gemeldet in den vergangenen fünf Jahren seit seiner Ankunft. Aber spätestens als sein Transfer nach Dortmund bekannt wurde, überstiegen die Anfragen aus aller Welt die Widerstandskraft der Presseabteilung von Hertha und irgendwann auch die des 28-Jährigen. Nun sitzt er also neben seinem Dolmetscher und dem Hertha-Pressesprecher auf dem Podium in Berlin und zu Beginn gibt es nur ein Thema: den BVB.

"Was ist das für ein Gefühl am Wochenende gegen den neuen Klub zu spielen?" wird Ramos gefragt. "Ein komisches", sagt er, einerseits sei er traurig, weil es der letzte Spieltag mit Hertha sein werde, der Klub, der ihn von Anfang an und immer wieder in den vergangenen fünf Jahren unterstützt habe. "Aber ich weiß schon, dass der Schritt, den ich gehe, gut ist. Ich freue mich drauf."

Den BVB nennt Ramos wahlweise "eine der besten Mannschaften der Welt" oder "eine der großen Mannschaften in Europa", doch eigentlich, das betont er zu Beginn immer wieder, will er ja im Moment nur über die Gegenwart sprechen und nicht über das, was da bald auf ihn zukomme. "Ich weiß schon, dass ich hart arbeiten muss, um mich dort durchzusetzen", sagt Ramos noch, als er gefragt wird, wie groß die Fußstapfen von Robert Lewandowski seien. Dann gehen die Fragen wieder in Richtung Hertha BSC und die vergangenen fünf Jahre. Ramos wirkt erleichtert.

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Der Kolumbianer antwortet stets sehr diplomatisch und mannschaftsdienlinch, zum Beispiel als er gefragt wird, warum es in diesem Jahr so gut gelaufen sei? Der Torwart sei da, um die Bälle zu halten, der Stürmer sei da, um Tore zu schießen: "Wenn das Niveau der Mannschaft gut ist, macht es das natürlich leichter für mich."

Ganz am Ende geht es dann aber doch noch mal um den BVB, um sein Gespräch mit Jürgen Klopp, dass es kurz nach der Bekanntgabe des Transfers gegeben habe: "Ein Begrüßungsgespräch", wie Ramos selbst sagt, "ein sehr kurzes Gespräch. Auf Deutsch." Denn der Kolumbianer spricht sehr wohl ein paar Worte, wie auch Herthas Pressesprecher noch einmal bestätigt.  Dann ist die Fragerunde beendet. Ramos lächelt, winkt und schafft es schließlich doch noch: "Auf Wiedersehen" sagt er selbst. Auf Deutsch.

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