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Raphael Guerreiro: Wir hätten die Peitsche gebraucht

Selbstkritischer BVB-Profi

Raphael Guerreiro hat der sportliche Einbruch des BVB in der Hinrunde kalt erwischt. Als er nach seinem Fußbruch wieder in die Spur finden wollte, kam er in eine verunsicherte Mannschaft. Der Portugiese blickt selbstkritisch zurück.

MARBELLA

, 05.01.2018, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Raphael Guerreiro: Wir hätten die Peitsche gebraucht

Blickt selbstkritisch auf die BVB-Hinrunde: Raphael Guerreiro. © Kirchner/Inderlied

Guerreiro ist mit den anderen untergegangen, er hat seine Form nicht erreicht. In einer Medienrunde am Freitag zeigte sich der portugiesische Europameister extrem selbstkritisch. "Es liegt an uns Spielern", meinte er. "Wir sind aufgerufen, in der Rückrunde wieder entschlossener und zielstrebiger zu agieren."

Durchwachsenes Jahr 2017

In der Phase der ausbleibenden Erfolge hätte sich der Linksfuß allerdings auch mehr Führung des ehemaligen Trainers Peter Bosz gewüncht. "Manchmal wussten wir nicht, was wir auf dem Platz machen sollten", meinte er und fügte an: "Wir hätten auch mal die Peitsche gebraucht."

Guerreiro hat ein persönlich durchwachsenes Jahr 2017 hinter sich gelassen. Er habe keine Probleme mehr, er sei fit. Spielen würde er "am liebsten als linker Verteidiger. Das ist meine Position." Die Entscheidung läge aber "natürlich" beim Trainer. Weil Marcel Schmelzer verletzt ist, könnte sich sein Wunsch aber schnell erfüllen.

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