Anzeige


Revierderby am Freitag soll ein Fußballfest werden

Polizei Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat sich am Dienstag auf einer Pressekonferenz zu den Sicherheitsmaßnahmen rund um das Revierderby am Freitagabend geäußert. Man wolle friedliche Zuschauer schützen, Zusammenstöße und einen möglichen Fanmarsch der Schalker aber verhindern.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 01.02.2011, 12:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Polizei erwartet am Freitag etwa 10.000 Fans aus Gelsenkirchen. Ab Freitagmittag wird es eine verstärkte Polizeipräsenz in der Stadt geben. Polizeidirektor Peter Andres betonte die Gefahr, die von organisierten Fanmärschen ausgeht: "Das Gefahrenpotenzial ist mit dem Beginn der Fanmärsche gestiegen, weil viele Menschen auf geringstem Raum Richtung Stadion marschieren und auf Gegner treffen können. Wir müssen deshalb zwingend einen Fanmarsch verhindern", so der Polizeidirektor.

Die Polizei will alles daran setzen, dass friedliche Besucher Spaß am Spiel haben: "Unsere Botschaft an alle Fans lautet: Bleibt friedlich. Alle Fans sollen das Derby als Fußballfest genießen", so Polizeidirektor Peter Andres. Sollte es zu Ausschreitungen kommen, sei man auf "Szenarien" vorbereitet, so Andres. Weiter sagte Andres: "In einer Stadt, die mit 80.000 Fans das größte Stadion der Liga hat, möchte ich, dass dieses Spiele wie alle anderen auch friedlich abläuft. Die Familien, Dauerkarteninhaber und auch die Fans des FC Schalke 04 sollen geschützt werden. Alle Maßnahmen die wir treffen, treffen wir gegen Gewalttäter."

Bei dem Spiel wird nach Angaben der Polizei eine vierstellige Anzahl an Beamten im Einsatz sein. Es sind 21 Stadionverbote ausgesprochen worden, unter anderem gegen eine Gruppierung, die vor beim letzten Spiel der Schalker in Dortmund vor dem Hauptbahnhof auf Schlägereien aus waren. Der BVB hat dieser Gruppe aus der "Hooligan-Gelsenszene" ein Hausverbot für das Spiel erteilt.

Polizeidirektor Peter Andres erklärte man sei auf einen Einsatz mit "erhöhtem Risiko" vorbereitet. Kritische Situationen wolle man ausschließen. "Das Entscheidende dabei ist, einen Fanmarsch durch Anhänger des FC Schalke 04 zu verhindern", so Andres. Es sei bisher allerdings auch kein Fanmarsch angekündigt. Ein diskutiertes Alkoholverbot rund ums Stadion und eventuell sogar in den Zügen in Richtung Dortmund ist nach ersten Informationen vom Tisch.

Der RN-BVB-Podcast

Der BVB-Podcast der Ruhr Nachrichten - einmal in der Woche Experten-Talk zum BVB. Jetzt hier, bei Spotify oder bei Apple Podcasts hören.

BVB-Newsletter

Täglich um 18 Uhr berichtet unser Team über die wichtigsten schwarzgelben Neuigkeiten des Tages.

Lesen Sie jetzt