Roman Bürkis bitterer Ausklang in Köln

BVB-Torhüter

Roman Bürki hatte es am Samstag besonders eilig in der Mixed Zone des Kölner Stadions. Der BVB-Keeper gab schnell ein Interview fürs Fernsehen, dann stürzte er sich auf die Wasserflasche, die ihm ein Betreuer reichte. Der Schweizer musste zur Dopingprobe - und wollte möglichst zügig weg aus Köln.

KÖLN

, 21.12.2015, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Roman Bürkis bitterer Ausklang in Köln

Sokratis (l.) und Sven Bender (r.) sind bedient, Ilkay Gündogan (2.v.l.) hockt enttäuscht auf dem Boden, während BVB-Keeper Roman Bürki in Köln zum zweiten Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen muss.

Und das lag nicht allein an der Weihnachtsfeier, die der BVB am Abend noch für seine Mannschaft ausrichtete. Auch die vorangegangenen 90 Minuten hatten ihren Teil zu Bürkis Eile beigetragen. Denn der Jahresausklang in Köln geriet für Dortmunds Nummer 1 zu einer richtig bitteren Veranstaltung.

Holpriger Rasen

Zweimal hatte er sein Team beim Stand von 1:0 mit bärenstärken Paraden vor dem Ausgleich bewahrt, bevor dem 25-Jährigen acht Minuten vor dem Ende ein Abschlag völlig missglückte. Es war ein folgenschwerer Patzer - hervorgerufen durch den holprigen Rasen. „Effzeh“-Stürmer Simon Zoller reagierte am schnellsten auf die Ablage in die Mitte und traf zum 1:1. Die Dortmunder Niederlage nahm ihren Lauf.

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Bundesliga, 17. Spieltag: 1. FC Köln - BVB 2:1 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.
19.12.2015
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Bilder der Partie Köln gegen Dortmund.© Foto: Bielefeld
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Samstag 19.12.2015, Saison 2015/2016, 1. Bundesliga, 17. Spieltag im Kšlner Rhein-Energie-Stadion, 1. FC Kšln - BVB Borussia Dortmund 2:1, Kšlner Torjubel zum 2:1: Anthony Modeste (1. FC) und Leonardo Bittencourt (1. FC) mit dem Trikot von TorschŸtze Anthony Modeste (1. FC), v.l.© Foto: Bielefeld
Bilder der Partie Köln gegen Dortmund.© Foto: dpa
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„Ihm ist der Ball versprungen, das passiert“, nahm Sven Bender nach der Partie seinen Teamkollegen in Schutz. Der Defensivspezialist wollte dem Torhüter nicht die Schuld an der Niederlage zusprechen, vielmehr kritisierte er die Reaktion des BVB auf den Kölner Ausgleich. „Zur Not nehmen wir dann halt einen Punkt mit“, schimpfte er, „aber wir haben uns nicht genug gewehrt.“

Nicht die erste unglückliche Szene

Auch Thomas Tuchel sparte Bürki bei seiner Kritik aus. „Mir ist schon vor der Szene bei jedem Rückpass das Herz stehengeblieben“, sagte der 42-Jährige und spielte damit nicht etwa auf die fußballerischen Qualitäten des Schweizers an, sondern auf die Rasenqualität. „Der Platz war extrem schwer zu bespielen. Wir haben die Führung durch die vielen Rückpässe fahrlässig aufs Spiel gesetzt.“

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Fakt ist allerdings, dass Bürki aktuell noch nicht der erhoffte Rückhalt ist. Ligaweit ist der notenbeste Torhüter der Vorsaison aktuell der Keeper mit der niedrigsten Quote an abgewehrten Bällen. Und der folgenschwere Abschlag in Köln war nicht die erste unglückliche Szene des früheren Freiburgers, die in dieser Saison zu einem Gegentreffer führte.

Riskantes Dribbling

Im Pokalspiel gegen Paderborn (7:1) lud er Srdjan Lakic durch ein riskantes Dribbling ein. In München (1:5) hing er bei zwei Gegentoren in der Verlosung. In Hamburg (1:3) verschuldete er einen Elfmeter. Und es gab Spiele wie in Wolfsburg (2:1), als er patzte, seinen Fauxpas aber gleich wieder ausbügeln konnte.

Bürkis Verpflichtung war perspektivisch angelegt, er soll über Jahre Dortmunds Nummer 1 sein. Deshalb gibt es intern auch keine Diskussion darüber, ob nicht Europa-League-Keeper Roman Weidenfeller die bessere Wahl für die Liga wäre. In der Gegenwart aber hat sie sich bislang noch nicht ausgezahlt. 

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