Rote Erde bleibt Eigentum der Stadt Dortmund

BVB-Kaufinteresse erloschen

Die Sorge der Dortmunder Leichtathleten war groß. Aus gutem Grund: Mitte des Jahres keimte das Interesse von Borussia Dortmund auf, das Stadion Rote Erde von der Stadt zu kaufen. Für die Leichtathleten wäre im Falle eines Verkaufs ein Trainingsbetrieb dort nicht mehr möglich gewesen. Doch nun bleibt alles beim Alten.

DORTMUND

, 19.12.2015, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rote Erde bleibt Eigentum der Stadt Dortmund

Das Stadion Rote Erde bleibt Eigentum der Stadt Dortmund.

Schließlich war es das Ziel der Borussia, die Anlage vor allem für den Spielbetrieb der U23 und der U19 umzubauen. Der Einbau einer Rasenheizung, der ab der 3. Liga zwingende Auflage für die Klubs ist, hätte sich mit den Arbeitsgeräten von Speerwerfern oder Kugelstoßern nicht vereinbaren lassen.

Nicht erfüllbare Auflage

Sie hätten - finanziert vom Erlös des Verkaufs - ein Ausweichquartier finden müssen, dann jedoch fernab der Körnighalle, die beispielsweise den Kraftraum für die Leichtathleten beheimatet. Bei den Vorgesprächen mit dem BVB zum Verkauf der Roten Erde hatte die Stadt deshalb die Bedingung gestellt, dass die Leichtathleten ihren Betrieb dort aufrechterhalten können. Für die Borussia eine nicht erfüllbare Auflage, der Kauf des Stadions war vom Tisch.

Nun bleibt also in der Roten Erde alles beim Alten. Die U23 des BVB trägt dort ihre Heimspiele aus, die Leichtathleten können dort trainieren. Und der Gastronomie-Pächter im Stadion durfte sich jetzt über eine Vertragsverlängerung über 15 Jahre freuen. 

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