Borussia Dortmund

Rückkehr in den Signal Iduna Park: Klopp holt Titel in Dortmund

Jürgen Klopp kehrt in sein früheres Wohnzimmer zurück - und erhält im Signal Iduna Park einen weiteren Titel. Der Ex-BVB-Trainer wird für seine Verdienste um die deutsch-britischen Beziehungen geehrt.

Den „German-British #Freundship Award“ nahm der einstige Meistertrainer von Borussia Dortmund am Freitagabend dort entgegen, wo er seine ersten großen Triumphe als Coach verbucht hatte: Im Signal Iduna Park. 300 Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft waren zur Gala geladen. Der von der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) und der Britischen Botschaft ins Leben gerufene Preis ehrt das Engagement für die besonderen Beziehungen und die Freundschaft zwischen beiden Ländern.

Ex-BVB-Trainer Klopp: „Fühle mich auf beiden Seiten extrem wohl“

Jürgen Klopp, der seit seinem Abschied aus Dortmund im Sommer 2015 den englischen Traditionsklub FC Liverpool zu großen Erfolgen führte, nahm den Preis mit großer Freude entgegen. „Es ehrt mich sehr“, betonte der 54-Jährige, „ich fühle ich mich auf beiden Seiten extrem wohl und weiß die Eigenheiten beider Nationen sehr zu schätzen. Deshalb freut es mich sehr, stellvertretend für viele Deutsche, die ebenfalls auf der Insel leben, in diesem Jahr der Botschafter für die German-British #Freundship zu sein.“

Und weiter: „Mit 18 habe ich mich ins Land England verliebt. Wir fühlen uns dort pudelwohlt. Wir müssen zeigen, dass auf beiden Seiten des Wassers tolle Leute leben“, sagte Klopp, der den Preis von Tote-Hosen-Frontmann Campino überreicht bekam.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte in seiner Laudatio: „Er hat diese Gabe: Wenn Jürgen in den Raum kommt, wird es heller. Er schafft es sogar, einen ganzen Verein zum Strahlen zu bringen. In Dortmund herrscht eine riesige Dankbarkeit für sieben tolle Jahre und noch immer eine tiefe Sympathie für ihn.“

BVB-Geschäftsführer Watzke: „Mehr als jeder Diplomat …“

BCCG-Präsident Michael Schmidt betonte, dass Jürgen Klopp „ein Brückenbauer“ sei. Er begeistere, inspiriere und verbinde die Menschen und vermittele Werte wie Fairness. Respekt, Toleranz, gegenseitige Achtung und ein friedliches Miteinander. „Mehr als jeder Diplomat jemals leisten kann, hat Jürgen für die Beziehung zwischen beiden Ländern getan“, lobte Watzke.