Sahin: "Die Bayern sind einfach zu weit weg"

Zwölf Punkte Rückstand

Bye, bye, Bayern! Borussia Dortmund kann den Rivalen aus München theoretisch wieder in der Champions League herausfordern. In der Bundesliga aber braucht der BVB ein Fernglas, um den Triple-Sieger im Auge zu behalten.

SINSHEIM (dpa)

15.12.2013, 13:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nuri Sahin (r.) und der BVB haben bereits zwölf Punkte Rückstand auf die Bayern.

Nuri Sahin (r.) und der BVB haben bereits zwölf Punkte Rückstand auf die Bayern.

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16. Spieltag: 1899 Hoffenheim - BVB 2:2 (2:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund.
14.12.2013
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Lukasz Piszczek jubelt nach seinem Trefer zum 2:2.© Foto: DeFodi
Luftduell zwischen Robert Lewandowski (l.) und Niklas Süle.© Foto: dpa
Lukasz Piszczek (l.) erzielt das 2:2.© Foto: DeFodi
BVB-Trainer Jürgen Klopp.© Foto: dpa
Sven Schipplock (r.) setzt sich gegen Jakub Blaszczykowski durch.© Foto: dpa
Lukasz Piszczek jubelt nach seinem Trefer zum 2:2.© Foto: DeFodi
Jeremy Toljan (vorne) ist vor Robert Lewandowski am Ball.© Foto: dpa
Kevin Volland (l.) jubelt mit Andreas Beck über seinen Treffer zum 2:0.© Foto: dpa
Zweikampf zwischen Sven Schipplock (l.) und Lukasz Piszczek.© Foto: dpa
Lukasz Piszczek (r.) erzielt das Tor zum 2:2.© Foto: dpa
Sven Schipplock (r.) setzt sich gegen Marian Sarr durch.© Foto: dpa
Sebastian Rudy (l.) foult Marco Reus.© Foto: DeFodi
Pierre-Emerick Aubameyang (2.v.r.) erzielt das 1:2.© Foto: DeFodi
Schlagworte Borussia Dortmund,

Der BVB wird überall als Champions-League-Finalist vom Sommer willkommen geheißen, aber nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen ist der Liga-Alltag ein harter geworden. "Wir haben heute gegen unser fußballerisches Vorbild einen Punkt geholt", meinte der stolze Hoffenheimer Trainer Markus Gisdol am Samstag und sprach ebenfalls respektvoll vom "Champions-League-Finalisten".

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16. Spieltag: 1899 Hoffenheim - BVB 2:2 (2:1)

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BVB-Trainer Jürgen Klopp.© Foto: dpa
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Kevin Volland (l.) jubelt mit Andreas Beck über seinen Treffer zum 2:0.© Foto: dpa
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Sebastian Rudy (l.) foult Marco Reus.© Foto: DeFodi
Pierre-Emerick Aubameyang (2.v.r.) erzielt das 1:2.© Foto: DeFodi
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"Ich weiß gar nicht, ob heute zwei oder drei Jungs aus dem Champions-League-Finale auf dem Platz waren", knurrte Klopp angesichts der Verletztenmisere in seinem Team. Gisdol war aber "superhappy: Das war ja nicht die Thekenauswahl von Dortmund, die heute hier war."

Gegen Dortmund, erklärte Klopp halb klagend halb achselzuckend, sei es für viele Klubs halt das Spiel des Jahres. "Es gibt immer noch eins gegen Bayern, nur da rechnet man sich ja kaum was aus. Da kommen wir, die findet man geil und man kann sie trotzdem auch noch schlagen. Das ist schon ein bisschen unangenehm."

Der Spielstil des BVB findet nicht nur in Hoffenheim Bewunderer. Die Bayern nachzuahmen sei eben noch schwieriger, so Klopp mit seiner Pressekonferenz-Philosophie: "Deshalb sind die kein Vorbild, sondern Tabellenführer. Ist irgendwie cooler."

Mit einem kühlen Kopf hätte die Borussia vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena gewinnen müssen angesichts der zahlreichen Chancen nach der Pause. "Wir haben unglaublich viele tolle Momente kreiert", lobte Klopp seine Profis.Der BVB behält mit nun drei Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen eine negative Bilanz gegen die Kraichgauer. So hatte Klopp ein Kompliment für den angriffsfreudigen Gegner übrig. "Die Hoffenheimer haben einen tollen Weg eingeschlagen und tollen Fußball gespielt", sagt der BVB-Chefcoach.

Wie fast immer in dieser Saison hatte die Partie der Dortmund-Kopierer höchsten Unterhaltungswert. In der furiosen Anfangs- und Schlussphase überbrückten beide Mannschaften so grußlos das Mittelfeld, als gebe es nur Abwehr- und Angriffsspiel.

"Das Gefühl heute mit nur einem Punkt ist nicht so berauschend", meinte Borussia-Kapitän Sebastian Kehl. Überhaupt habe man ein paar Punkte zu wenig. "Die Bayern enteilen so ein wenig." Aber der Rekordmeister sei auch "nicht mehr so unser Zielfenster", sagte der Routinier mit Blick auf die Rivalen um einen Champions-League-Platz: "Mit Leverkusen und Gladbach haben wir genügend zu tun."

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