Schneider setzt gegen Wacker auf die Heimstärke

BVB II gegen Burghausen

DORTMUND Vier Monate und zwölf Tage ist es her, dass der BVB II zum Auftakt der 3. Liga in Burghausen verlor. BVB-Trainer Theo Schneider kommt es vor, als hätte die Partie erst gestern stattgefunden, so genau erinnert er sich noch an die Geschehnisse der damaligen Begegnung.

von Von Thomas Schulzke

, 11.12.2009, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Uwe Hünemeier (vorne) und sein Team wollen auch gegen Burghausen jubeln.

Uwe Hünemeier (vorne) und sein Team wollen auch gegen Burghausen jubeln.

„Wir haben aber gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können“, sagt Theo Schneider und fügt an: „Nur das Mithalten reicht manchmal nicht. Wir müssen lernen, frühzeitig Spiele zu entscheiden.“ Gegen Burghausen setzt der BVB-Coach auf die Heimstärke. Aus den vergangenen sechs Partien in der Roten Erde spielte sein Team 13 Punkte ein. „Den Trend müssen wir fortsetzen“, sagt Schneider. Die Gäste können auch eine Serie vorweisen – eine negative. Dreimal hintereinander verlor das Team von Trainer Jürgen Press. Der Coach hielt sich nach der 1:2-Niederlage in Osnabrück in Zurückhaltung. „ „Bei uns ist mit dieser Niederlage nichts kaputt gegangen, wir sind nicht mit Aufstiegsambitionen angetreten“, erklärte Press.

Theo Schneider, der Julian Koch zu den Profis abgeben muss, war in Osnabrück live vor Ort und attestierte Wacker eine gute Leistung. Als Schwachstelle hat Schneider deren Defensive ausgemacht. „Das verdeutlicht doch schon deren Torverhältnis von 23:30 Toren“, sagt Schneider. Ob die Dortmunder Offensive unbedingt Furcht einflößend ist, bleibt aber fraglich. Kein Team der Liga erzielte bisher weniger Treffer als der BVB II (19 Tore).

Der RN-BVB-Podcast

Der BVB-Podcast der Ruhr Nachrichten - einmal in der Woche Experten-Talk zum BVB. Jetzt hier, bei Spotify oder bei Apple Podcasts hören.

BVB-Newsletter

Täglich um 18 Uhr berichtet unser Team über die wichtigsten schwarzgelben Neuigkeiten des Tages.

Lesen Sie jetzt