Selbstbewusster BVB-Youngster: Bellingham fordert Platzhirsche heraus

Borussia Dortmund

Jude Bellingham ist beim BVB schnell angekommen, der Youngster zeigt bislang eine starke Leistung in der Vorbereitung. Doch er will noch mehr.

Dortmund

, 02.09.2020, 12:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Youngster Jude Bellingham will einen Stammplatz.

BVB-Youngster Jude Bellingham will einen Stammplatz. © Noah Wedel

Jude Bellingham hat den BVB 25 Millionen Euro gekostet. Ziemlich viel Geld für einen 17-Jährigen. Die bisherigen Leistungen des jungen Engländers im Trikot von Borussia Dortmund zeigen: Der Mittelfeldakteur könnte sein Geld wert sein. Bellinghams Leistungen sind bislang gut, er macht einen mehr als ordentlichen Eindruck in der Vorbereitung – und schöpft daraus offenbar noch mehr Selbstvertrauen.

BVB-Youngster Jude Bellingham: „Ich weiß, was ich kann“

„Es ist ein gesunder Konkurrenzkampf, das mag ich. Dass ich dabei von diesen Spielern lernen kann, wird mir helfen, selbst ein besserer Spieler zu werden. Ich weiß, was ich kann, und versuche, meinen Weg ins Team zu finden“, sagte Bellingham der Sport Bild. Der Teenager will angreifen. Ganz oben. Er will einen Stammplatz. „Es war mir wichtig, mich trotz der langen und anstrengenden Saison in der Championship vom ersten Tag an zu zeigen und zu beweisen, dass ich einen Platz verdient habe. Das hat bis jetzt ziemlich gut geklappt“, sagte er.

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Doch eine gute Leistung in der Vorbereitung alleine wird nicht reichen. Die Konkurrenz für Bellingham ist groß und namhaft. Im Mittelfeld kann BVB-Coach Lucien Favre auf Platzhirsche wie Axel Witsel und Emre Can oder auch Julian Brandt sowie Thomas Delaney zurückgreifen.

Bellingham will sich beim BVB entwickeln

Bellingham weiß um seine Stellung bei Borussia Dortmund, aber auch um seine Stärken. „Ich möchte weitere Schritte in meiner Entwicklung machen. Dazu gehört, dass ich möglichst oft spielen und mich auf dem höheren Niveau der Bundesliga und Champions League beweisen kann“, sagte er.

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Dass Bellingham das Potenzial dazu hat, sehen auch die Verantwortlichen. Unlängst gab es viel Lob von BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl. „Jude hat sich super integriert. Bei dem Jungen merkt man, dass er voll im Saft steht, er war nur eine Woche raus. Er strotzt vor Selbstvertrauen“, sagte er bei BVB-TV. „Jude hat richtig auf sich aufmerksam gemacht, trotz seiner erst 17 Jahre“, so Kehl.

Konkurrenzkampf bei Borussia Dortmund: Jude Bellingham bleibt gelassen

Wirklichen Druck will Bellingham aber nicht auf sich selbst ausüben. „Druck machst du dir selbst, wenn du dich nicht gut genug vorbereitest und dir Selbstvertrauen fehlt. Deshalb versuche ich immer, gut vorbereitet und selbstbewusst zu sein, um die Ziele, die ich mir stecke, zu erreichen“, erklärte er.

Wie gut er sich vorbereitet hat, kann er vielleicht schon am 14. September zeigen. Dann trifft der BVB in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den MSV Duisburg – der auf ein Spiel mit Zuschauern im Stadion hofft.

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