Shinji Kagawa aus Leistungsgründen nicht im BVB-Kader

Spiel in Berlin

In der Hinrunde zählte Shinji Kagawa noch zum absoluten Stammpersonal von Borussia Dortmund. Beim Gastspiel des BVB in Berlin schaffte es der Japaner am Samstag allerdings nicht einmal in den Spieltagskader der Schwarzgelben - und das aus Leistungsgründen.

BERLIN

, 06.02.2016, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Erklärung von BVB-Trainer Thomas Tuchel klang banal: "Ich kann halt nur 16 Feldspieler nominieren", sagte der 42-Jährige, als er vor der Partie auf das Fehlen Kagawas angesprochen wurde.

Harter Schlag

Am Freitag hatte der Mittelfeldspieler ganz normal am Abschlusstraining teilgenommen, den Flieger in die Hauptstadt aber bestieg er am Abend nicht. Ein Schicksal, dass er mit Joo-Ho Park teilte. Auch der Südkoreaner wurde von Tuchel aus dem Kader gestrichen, obwohl er fit und einsatzbereit gewesen wäre.

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Bundesliga, 20. Spieltag: Hertha BSC - BVB 0:0

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund.
06.02.2016
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Bilder der Partie Berlin gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Während die Nicht-Berücksichtigung von Park nicht gänzlich unerwartet kam angesichts der Rückkehr von Marcel Schmelzer in die Startelf, dürfte die Nicht-Nominierung für den als sensibel geltenden Kagawa ein harter Schlag gewesen sein.

"Moritz hat zugelegt"

Zum Rückrunden-Auftakt in Mönchengladbach hatte er zwar 90 Minuten die Bank gedrückt. Beim 2:0-Sieg über den FC Ingolstadt am vergangenen Wochenende stand er dann allerdings wieder in der Startelf. Überzeugen konnte der 26-Jährige allerdings nicht, so dass ihm in Berlin Moritz Leitner vorgezogen wurde. "Moritz", erklärte Tuchel, "hat zugelegt." Eingewechselt wurde Leitner allerdings nicht. Tuchel brachte beim torlosen Remis im Olympiastadion Adrian Ramos, Christian Pulisic und Matthias Ginter von der Bank.

Kagawa stand in dieser Saison bislang 18 Mal für den BVB in der Bundesliga auf dem Feld, erzielte vier Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. Bemerkenswert ist diese, in den gängigen Statistiken nicht erfasste Zahl: Acht Liga-Tore der Dortmunder leitete er mit dem vorletzten Pass ein.

Offensichtlich Nachholbedarf

Doch die Verdienste der Vergangenheit zählen bei Thomas Tuchel nicht so viel. Er erwartet, dass seine Spieler täglich "die richtige Haltung und Straffung" an den Tag legen. Und da hatte Kagawa zuletzt offensichtlich Nachholbedarf im Vergleich zu seinem neuen Konkurrenten Moritz Leitner.

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