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Einmal noch die Akkus aufladen, einmal noch alles raushauen: Borussia Dortmund benötigt für die Restchancen auf den Titel eine optimale Vorbereitung. So macht sich der BVB für den Showdown bei Borussia M’gladbach am Samstag bereit.

Dortmund

, 13.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Vier Tage noch bis zum spannendsten Bundesliga-Finale seit Jahren. Vier Aspekte, die den BVB durch die wichtigste Trainingswoche des Jahres begleiten. Für Klarheit im Kopf und Mumm in den Beinen.


01). Frische: Borussia Dortmunds Profis müssen in kurzer Zeit ein letztes Mal ihre Akkus aufladen. Am Montag hatten die Spieler frei. Um noch einmal abzuschalten. „Die Saison war lang, wir sind erschöpft“, gab Axel Witsel unumwunden zu. Seit Wochen schleppen sich die Schwarzgelben durch ihre Spiele, nicht grundlos gerät die Mannschaft gegen Ende der Partien ins Wanken. Sie wirken ausgebrannt in Kopf und Knochen. Nun muss schnell Energie getankt werden.

Video
RN-Talk: Der BVB vor dem Titel-Showdown in Gladbach

„Frische, vor allem auch geistige Frische, ist für den Samstag extrem wichtig“, sagt Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl mit Blick auf die Partie in Gladbach. Für das Herzschlag-Finale werden die Borussen ein letztes Mal in den roten Bereich gehen, versichert der formstarke Mario Götze: „Das letzte Spiel wird nochmal alle Körner kosten am Ende einer langen Saison. Das wird ganz bestimmt auch mental eine Herausforderung, auf der Höhe zu sein.“ Sein Versprechen: „Wir hauen noch einmal alles raus.“



02.) Fußball: Nichts Neues, aber für den Trainer immer das Wichtigste: Nach der Video-Analyse zum 3:2 gegen Fortuna Düsseldorf samt Fehler-Fingerzeig geht es schnurstracks weiter, Lucien Favre präpariert seine Mannschaft für den nächsten Gegner. „Wir werden uns top vorbereiten, wir haben noch die Chance, den Titel zu holen“, erklärt der Coach. An seinem stur fußball-fachlichen Ansatz keimt Kritik auf. Es fehle die Emotionalität, die Begeisterungsfähigkeit, im Saisonfinale agiere die Elf zaghaft statt draufgängerisch.

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Favre wird das nicht kümmern, er bleibt sich und seiner Linie treu. Dazu gehört auch ein weitgehend gewohnter Ablauf. Es komme nun darauf an, „dass wir rund ums Training Ruhe haben, sich jeder Spieler konzentrieren kann“, betont Kehl. „Es geht darum zu regenerieren, wir werden das Spiel vom Samstag nochmal analysieren, dann werden wir ein paar Abläufe einstudieren.“ Arbeiten wie immer - Nerven aufreibend wird der Showdown ohnehin.



03.) Freude: Glücksgefühle hat der BVB nur in geringen Dosen gesammelt, spätestens seit dem Derby-Desaster läuft im Kopfkino in Dauerschleife ein Film, der von der Angst vor dem Verlieren handelt. Dem will Kehl, der selber dreimal mit dem BVB Deutscher Meister geworden ist, entgegenwirken.

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Er möchte „diese Freude“ vermitteln und spüren, „eine mögliche Meisterschaft noch wahr werden zu lassen. Mit dieser Freude müssen wir ins Spiel gehen.“ Verkrampfung und Druck hätten die Dortmunder eh nicht mehr, nutzte auch er die allgemeine Sprachregelung beim BVB. Den Ballast laden die Borussen lieber bei den Bayern ab.



04.) Fokus: Alles ausklammern, was störend sein könnte, diesen Tipp gibt der fünffache Meister Mario Götze. „Für uns ist es wichtig, unser Spiel losgelöst von allem anderen zu sehen. Wir haben ein wichtiges Spiel vor uns, das müssen wir wie ein Finale angehen.“ Es zähle nicht, was vorher gewesen sei, verlorene Zähler kämen durch Hadern nicht zurück. „Wir wollen am Samstag drei Punkte holen, und dann schauen wir mal.“ Kehl will dazu „so viel wie möglich von der Aufregung von der Mannschaft fernhalten“. Voller Fokus auf das Finale furioso.

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Bildergalerie

BVB-Training in Brackel am 12. Mai

Die Bilder des BVB-Trainings in Brackel am Tag nach dem 3:2 gegen Düsseldorf.
12.05.2019
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BVB-Training in Brackel am 12. Mai.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. Mai.© Guido Kirchner
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Schlagworte Fußball, Bundesliga

Sportdirektor Michael Zorc fasst zusammen: „Wir müssen nochmal alles rausholen aus unseren Körpern. Erholen, straffen, dann geht’s nach Gladbach.“ Vier Tage bis zum Finale.

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